Städte profitieren von Europa

29. Mai 2009

Städte profitieren von Europa: 61 Millionen Euro EU-Fördermittel für Vorhaben in städtischen Problemgebieten

Über 61 Millionen Euro fließen in diesem Jahr aus den Fördertöpfen der Europäischen Strukturfonds für Projekte der Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Damit stellt Brüssel knapp ein Viertel der gesam­ten Städtebauförderung des Jahres 2009 bereit, teilte Bauminister Lutz Lienenkämper mit.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Über 61 Millionen Euro fließen in diesem Jahr aus den Fördertöpfen der Europäischen Strukturfonds (Ziel-2) für Projekte der Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Damit stellt Brüssel knapp ein Viertel der gesam­ten Städtebauförderung des Jahres 2009 in Höhe von 261 Millionen Euro bereit, wie Bauminister Lutz Lienenkämper am Freitag (29. Mai 2009) in Düsseldorf mitteilte. „Dank der EU-Mittel können wir unsere Investitionen in städtebauliche Vorhaben deutlich aufstocken. Davon profitieren 44 Städte und Gemeinden, darunter viele aus der Metropole Ruhr. Aber auch in schwierigen Stadtteilen im ganzen Land sowie bei den Regionalen 2008 und 2010 lassen sich mehr gute Projekte um­setzen“, sagte Lienenkämper.

Die Fördermittel aus der EU werden vor allem genutzt, um städtische Problemgebiete im Rahmen der Programme „Soziale Stadt“ und „Stadt­umbau West“ aufzuwerten und Entwicklungshemmnisse in industriell geprägten Regionen zu beseitigen. Hinzu kommen wichtige Maß­nahmen der Infrastrukturförderung und Flächenentwicklung, der Emscherumbau und die Nutzung des industriellen Erbes im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr2010, der Ruhrtriennale und der Route der In­dustriekultur.

So erhält 2009 zum Beispiel die Stadt Bottrop EU-Fördermittel in Höhe von 2,34 Millionen Euro für den Umbau des ehemaligen Klärwerks Bernemünde auf der Emscher-Insel in ein interkulturelles Zentrum. Nach Hamm fließen 4,3 Millionen Euro, um einen ehemaligen Kaufhaus­komplex und dessen Umfeld im Bahnhofsquartier neu zu ordnen. Mit 908.000 Euro wird der Stadtteil Aachen-Ost aufgewertet: Ein ehe­maliges Verwaltungsgebäude soll zum „Haus der Identität und Integra­tion“ mit vielfältigen Angeboten für die Anwohner werden.

Insgesamt fließen von 2007 bis 2013 1,28 Milliarden Euro aus der Ziel 2-Förderung der Europäischen Union (EFRE) nach Nordrhein-Westfa­len. Rund 30 Prozent des Gesamtbudgets, etwa 380 Millionen Euro, hat die Landesregierung für die Stadt- und Regionalentwicklung einge­plant. Dieser Schwerpunkt ist bundesweit einmalig. „Mit den EU-Strukturfonds-Mitteln, ergänzt durch die Förderung von Land, Bund, kommunale und private Anteile, können wir mehr gute Vorhaben in den Kommunen anstoßen. Die Städte werden für Bewohner und als Wirtschaftsstandorte attraktiver“, betonte Minister Lienenkämper.

 

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