Staatssekretär Schäfer: "Teilzeit darf keine Karrierebremse sein"

6. Oktober 2011

Staatssekretär Schäfer: "Teilzeit darf keine Karrierebremse sein"

"Teilzeit darf keine Karrierebremse sein", erklärte Familienstaatssekretär Klaus Schäfer heute in Düsseldorf. "82,7 Prozent der Teilzeitstellen in Nordrhein-Westfalen werden von Frauen besetzt - zumeist Müttern. Sie leisten hervorragende Arbeit und sind oft produktiver als Vollzeitkräfte. Dennoch begegnen ihnen nach wie vor Vorurteile", sagte Schäfer

Düsseldorf, 06.10.2011. "Teilzeit darf keine Karrierebremse sein", erklärte Familienstaatssekretär Klaus Schäfer heute in Düsseldorf. "82,7 Prozent der Teilzeitstellen in Nordrhein-Westfalen werden von Frauen besetzt - zumeist Müttern. Sie leisten hervorragende Arbeit und sind oft produktiver als Vollzeitkräfte. Dennoch begegnen ihnen nach wie vor Vorurteile", sagte Schäfer beim Deutschen Beamtenbund NRW (dbb nrw) zum Thema "Chancengerechtigkeit - Frauen in der Teilzeitfalle". Diese Nachteile im aktiven Berufsleben wirkten sich bei Teilzeitkräften bis ins Alter aus. Gerade bei ihnen bestehe ein wachsendes Risiko der Altersarmut.

"Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind nicht nur Eltern auf solche Modelle angewiesen, sondern zunehmend auch Beschäftigte, die ihre Angehörigen pflegen müssen. Arbeitgeber, die ihre Fachkräfte halten oder neue gewinnen wollen, sind gut beraten, sich darauf mit differenzierten Arbeitszeitmodellen einzustellen", erklärte Schäfer. Um diesen wachsenden Bedarf zu befriedigen, müssten neue Formen der Teilzeit eingeführt werden, wie beispielsweise die vollzeitnahe Teilzeit mit 30 bis 38 Stunden oder Kombinationen von Teilzeit und Homeoffice-Arbeit. "Ohne flexible Teilzeit können die gewachsenen Anforderungen bei den Maschinenlaufzeiten oder lange Service- und Öffnungszeiten im Dienstleistungsbereich gar nicht erfüllt werden", so der Staatssekretär. Wie Teilzeit gestaltet werden könne, dafür gebe es bereits vielfältige Beispiele. Er wies dazu auf die Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW hin, die vom Familienministerium eingerichtet wurde, um Ideen zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu entwickeln.

Internetadresse: www.familieundberuf.nrw.de

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