Staatssekretär Schäfer: Prävention und Bildung stehen ganz oben auf der Agenda unserer Kinder- und Jugendpolitik

1. April 2011

Staatssekretär Schäfer: Prävention und Bildung stehen ganz oben auf der Agenda unserer Kinder- und Jugendpolitik

Kinder- und Jugendstaatssekretär Klaus Schäfer hat heute Prävention und Bildung als wichtigste Elemente der Kinder- und Jugendpolitik der Landesregierung bezeichnet.

Düsseldorf, 01.04.2011  Kinder- und Jugendstaatssekretär Klaus Schäfer hat heute Prävention und Bildung als wichtigste Elemente der Kinder- und Jugendpolitik der Landesregierung bezeichnet. „Wir müssen Kindern und Jugendlichen gute Chancen für die Entwicklung eröffnen, ihre Bedürfnisse und Wünsche ernst nehmen und sie bestmöglich fördern“, erklärte Schäfer heute in seinem Festvortrag anlässlich der Jubiläumsfeier zum 40jährigen Bestehen des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Nordrhein-Westfalen, in Düsseldorf.

„Wir setzen auf Prävention, wenn es um Chancengleichheit und die Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher geht. Dies gilt auch für die Vermeidung von gesellschaftlichen Fehlentwicklungen wie Jugendgewalt oder Extremismus genauso wie als individueller Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Risiken und Gefährdung“, sagte Schäfer.

Zudem würden alle Bereiche der außerschulischen Bildung in einem Ressort gebündelt. Denn ohne "Lebensbildung" seien Bildung und Erziehung nicht komplett. Wer nur Schule, Hochschule und Wissenschaft im Blick habe, schaue zu kurz. „Die Verknüpfung von schulischer Bildung mit Familienbildung, Kultur und Sport schafft für Kinder und Jugendliche große Entwicklungschancen“, sagte der Staatssekretär.

Die Landesregierung wolle deshalb zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche bereitstellen. Beispielhaft seien die Sprachförderung, der kommende Rechtsanspruch auf Kita-Plätze für die Ein- und Zweijährigen, die mit dem KiBiZ-Änderungsgesetz schrittweise eingeführte Elternbeitragsfreiheit, der Ausbau von Ganztagsschulangeboten sowie die Aufhebung der Studiengebühren. Und nicht zuletzt investiere die Landesregierung mit der Mittelaufstockung im Kinder- und Jugendförderplan zukünftig 100 Millionen Euro in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, so Schäfer.

Experten, Wissenschaftler und die Träger der Kinder- und Jugendhilfe seien sich einig, dass die entscheidenden Grundlagen für den Bildungserfolg eines jeden Kindes bereits in den ersten zehn Jahren des Lebens gelegt würden. Wichtig seien dabei kontinuierliche Bildungsbiografien.

Staatssekretär Schäfer dankte dem Deutschen Kinderschutzbund für seine Arbeit als wichtiger Ratgeber, der die Praxisfragen transportiere und politikfähig gemacht habe. Er verband dies mit dem Wunsch, dass der DKSB auch in Zukunft die Politik weiter begleiten werde und dabei helfe, die Weichen richtig zu stellen.

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