Staatssekretär Schäfer eröffnet die 35. Duisburger Filmwoche: Guter Botschafter für das Kulturland NRW

7. November 2011

Staatssekretär Schäfer eröffnet die 35. Duisburger Filmwoche: Guter Botschafter für das Kulturland NRW

Kulturstaatssekretär Klaus Schäfer hat heute die 35. Duisburger Filmwoche eröffnet. " 'Duisburg-tauglich' zu sein, hat sich zu einem besonderen Qualitätsprädikat für Dokumentarfilme entwickelt", sagte Schäfer anlässlich der Eröffnung. Die Filmwoche habe sich in den 35 Jahren ein herausragendes Renommee erarbeitet und gelte inzwischen als das bedeutendste deutschsprachige Dokumentarfilmfestival.

Duisburg, 07.11.2011. Kulturstaatssekretär Klaus Schäfer hat heute die 35. Duisburger Filmwoche eröffnet. " 'Duisburg-tauglich' zu sein, hat sich zu einem besonderen Qualitätsprädikat für Dokumentarfilme entwickelt", sagte Schäfer anlässlich der Eröffnung. Die Filmwoche habe sich in den 35 Jahren ein herausragendes Renommee erarbeitet und gelte inzwischen als das bedeutendste deutschsprachige Dokumentarfilmfestival. "Die Duisburger Filmwoche ist ein guter Botschafter für das Kulturland NRW", so Schäfer.

Das Festival sei jung geblieben und zu einem hervorragenden Forum für den kulturellen Austausch zwischen den Generationen geworden. Insgesamt stünden in diesem Jahr 26 Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum, sieben Uraufführungen und sieben deutsche Erstaufführungen auf dem Programm, davon stammten 13 Filme von Frauen. "Es ist beeindruckend, dass die Hälfte aller Filme von Frauen gemacht ist. In anderen Bereichen von Kunst und Kultur gibt es deutlich mehr Handlungsbedarf", so Schäfer.

Einen Appell richtete Schäfer an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, mehr künstlerische Dokumentarfilme zu senden und auf günstigere Sendezeiten zu platzieren. "Trauen Sie Ihren Zuschauerinnen und Zuschauern mehr zu, auch den Jüngeren unter ihnen. Denn gute, anspruchsvolle Dokumentarfilme sind eine 'Schule des Sehens' ", sagte Schäfer.

Auf dem diesjährigen Festival wurde auch der 10. Geburtstag von "doxs!" - der Kinder- und Jugendsektion der Filmwoche - gefeiert. "Diese Sektion ist eine große Bereicherung für das Festival. 'doxs!' macht deutlich, was kulturelle Bildung leisten kann: einen dauerhaften Zugang zu Kunst und Kultur, der Teilhabe und gesellschaftliche Mitgestaltung ermöglicht", erklärte Schäfer. Denn die Kinder und Jugendlichen, die dieses Festival in den vergangenen zehn Jahren kennengelernt hätten, würden keine Schwellenangst gegenüber "dokumentarischen Filmformen" haben - im besten Fall ein Leben lang.

In den vergangenen Jahren hat sich das Projekt bedeutend weiterentwickelt: "doxs!" schickt inzwischen Filmprogramme auf die Reise, zeigt Filme in Schulen und bildet Lehrer fort. Sie ist zudem treibende Kraft in filmpolitischen Initiativen, die es sich zur Aufgabe machen, den künstlerischen Dokumentarfilm für Kinder und für Jugendliche sichtbar zu machen. "Hier zeigt sich ein großes gemeinsames Engagement, um Kindern und Jugendlichen kulturelle Bildung und einen selbstbewussten, kreativen und kritischen Umgang mit dem Medium Film zu vermitteln", so Schäfer.

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