Staatssekretär Schäfer: Ausstellung zur Zwangsarbeit ist wichtige Rechtsextremismus-Prävention

18. März 2012

Staatssekretär Schäfer: Ausstellung zur Zwangsarbeit ist wichtige Rechtsextremismus-Prävention

Als wichtige Rechtsextremismus-Prävention hat Staatssekretär Klaus Schäfer die Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" bezeichnet, die heute im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund eröffnet wurde.

Dortmund, 18.03.2012. Als wichtige Rechtsextremismus-Prävention hat Staatssekretär Klaus Schäfer die Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" bezeichnet, die heute im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund eröffnet wurde. "Die Ausstellung  ist eine historisch einzigartige Aufarbeitung nationalsozialistischen Unrechts. Sie legt eindrucksvoll Zeugnis darüber ab, was in deutschem Namen passiert ist. Damit ist sie ein unverzichtbares Instrument bei der präventiven Bekämpfung rechtsradikaler Tendenzen in unserer Gesellschaft", erklärte Staatssekretär Schäfer. Jede Form des Erinnerns mahne, dass humane und zivilisatorische Normen nicht selbstverständlich seien, sagte Schäfer. "Dabei kann es nicht nur um ein schlichtes Belehren der Jüngeren über einen festen Erinnerungskanon gehen. Wie die Geschichte der Bundesrepublik und der Umgang mit dem Phänomen Zwangsarbeit zeigt, ist das ein nicht abzuschließender gesellschaftlicher Lernprozess", betonte Schäfer. Schon die Erinnerung zeige, was geschehe, wenn die Würde des Menschen von Staats wegen außer Kraft gesetzt werde und die Vernichtung der menschlichen Existenz Ziel und Inhalt von Politik sei.

Die Kooperationspartner Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und die Gedenkstätte Steinwache der Stadt Dortmund haben die Wanderausstellung, die bisher in Berlin und Moskau zu sehen war, nach Dortmund geholt. Dort ist  sie bis zum 30. September 2012 zu besichtigen. Konzept und Ausstellung sind Ergebnis der Forschungen der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora und wurden gefördert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft". Weitere Stationen nach Dortmund werden die Städte Warschau, Prag, Paris und Washington sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lwl-industriemuseum.de

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