Staatssekretär Schäfer auf dem Erzieherinnen-Tag in Dortmund: Wir brauchen eine gute Bildung von Anfang an

17. März 2011

Staatssekretär Schäfer auf dem Erzieherinnen-Tag in Dortmund: Wir brauchen eine gute Bildung von Anfang an

„Bildung von Anfang an“ bezeichnete Familienstaatssekretär Klaus Schäfer heute auf dem 18. nordrhein-westfälischen Erzieherinnen-Tag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW) in Dortmund als Gebot der Stunde.

Düsseldorf/Dortmund, 17.03.2011. „Bildung von Anfang an“ bezeichnete Familienstaatssekretär Klaus Schäfer heute auf dem 18. nordrhein-westfälischen Erzieherinnen-Tag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW) in Dortmund als Gebot der Stunde. „Jedem Kind muss unabhängig von seiner sozialen Herkunft ein guter Start ins Leben ermöglicht werden. Deshalb will die Landesregierung die Rahmenbedingungen in der frühkindlichen Bildung verbessern. Kindertagesstätten verstehen wir nicht als Betreuungs-, sondern als Bildungseinrichtungen“, erklärte Schäfer.

Für das kommende Kindergartenjahr seien bereits Verbesserungen im Rahmen der Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) geplant. Dazu gehörten die Beitragsfreiheit des letzten Kita-Jahres vor der Einschulung, die Einstellung zusätzlicher Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger für die Betreuung von unter Dreijährigen, die Ausbildung von 1.000 zusätzlichen Berufspraktikantinnen und -praktikanten, der Ausbau von Familienzentren sowie die Stärkung der Elternmitwirkung.  

Die Landesregierung werde darüber hinaus das Verfahren im Bereich der vorschulischen Sprachförderung überprüfen. „Uns ist die Einbindung der Erzieherinnen und Erzieher, die die Kinder aus ihrer täglichen Arbeit bestens kennen, wichtig und wir wollen dies stärker als bislang berücksichtigen“, betonte der Staatssekretär.

Der Staatssekretär hob außerdem die Bedeutung der Ausbildung von Berufspraktikantinnen und –praktikanten hervor: „Ich wünsche mir, dass sich weiterhin viele junge Menschen für diesen wichtigen Beruf  interessieren. Deshalb wollen wir insbesondere die Situation von Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten verbessern.“ Derzeit würden 64 Prozent der Einrichtungen keine Berufspraktikantinnen und -praktikanten einsetzen. Für angehende Erzieherinnen und Erzieher sei ein solches Praktikum im Rahmen ihrer Ausbildung allerdings zwingend notwendig. „Angesichts des drohenden Fachkräftemangels halte ich das für einen nicht akzeptablen Zustand, den wir schnell überwinden müssen“, so Schäfer. „Die Ausbildung der künftigen Fachkräfte ist für die gute Qualität der frühkindlichen Bildung und die Zukunftsfähigkeit der Kitalandschaft in Nordrhein-Westfalen existentiell.“

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