Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer gratuliert zur Eröffnung des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums in Moers

26. November 2010

Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer gratuliert zur Eröffnung des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums in Moers

Als Grundlage für die Entwicklung von Kreativität und ästhetischer Innovation hat Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer die Grundversorgung mit Kultur bezeichnet.

Düsseldorf/Moers, 26.11.2010. Als Grundlage für die Entwicklung von Kreativität und ästhetischer Innovation hat Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer die Grundversorgung mit Kultur bezeichnet. Im Rahmen der Eröffnung des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrums in Moers bekräftigte Prof. Schäfer: „Wir brauchen genau diese Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung, um das zu erreichen, was die Landesregierung als ihre wichtigsten bildungs- und kulturpolitischen Ziele formuliert hat: Wir wollen die beste Bildung für alle. Und wir wollen die kulturelle Bildung ausbauen. Kultur gehört zu unserem Leben, zu unserer Gesellschaft, zu unserer Identität.“

Es sei in finanziell schwierigen Zeiten nicht selbstverständlich, dass eine Kommune einen neuen Kulturbau für gleich drei zentrale Kultur- und Bildungseinrichtungen bekomme, so Prof. Schäfer. Das sei ein gutes Beispiel für eine gelungene Public Private Partnership.  Dennoch sei es kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, ein Haus für Kultur und Bildung vorzuhalten. Es sei genauso wichtig und notwendig wie eine Schule, ein Rathaus oder ein Sportplatz. „In diesem Haus residieren künftig Bibliothek, Volkshochschule und Stadtarchiv unter einem Dach. Diese Grundversorgung mit Kultur ist die Basis für Spitzenkultur und die Grundlage für die Entwicklung von Kreativität und ästhetischer Innovation“, sagte Prof. Schäfer.

Staatssekretär Prof. Schäfer betonte in diesem Zusammenhang, kindliche Bildung finde nicht nur in der Schule statt und umfasse mehr als die klassischen Schulfächer. Bildung in allen Lebenslagen brauche neben den Institutionen Partner und Unterstützer – für die kulturelle Bildung, für die Förderung von Medienkompetenz und für Angebote zur individuellen Förderung. Kein Schulsystem könne das allein leisten. Bibliotheken gebe es glücklicherweise in vielen Städten und Gemeinden, und auch Archive fänden sich mindestens in den Groß- und Kreisstädten. Beide gehörten zu den wichtigsten außerschulischen Partnern für Bildung, so Prof. Schäfer.

Mit Blick auf die gemeinsame Bildungsverantwortung von Stadt und Land sagte Prof. Schäfer, nur zusammen seien Land und Kommunen in der Lage, ein umfassendes Angebot zu schaffen, mit dem die ganze Persönlichkeit des Menschen mit allen Facetten gebildet werde. Prof. Schäfer: „Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die verschiedenen Bestandteile gut miteinander zu verzahnen und zu vernetzen. Die Voraussetzungen dafür sind gut: Die Kommunen verstehen sich immer mehr auch als bildungspolitische Akteure. Und die Kultureinrichtungen selbst tun dies auch: Ohne ihr kulturelles Profil zu verlieren, engagieren sie sich seit Jahren als Bildungspartner und leisten ihren Beitrag, dass vor allem die kulturelle Bildung ihren Platz im Bildungssystem findet.“

Die Landesregierung will gemeinsam mit den Kommunen und den Kultureinrichtungen diesen Weg weitergehen. So soll das Programm „Kultur und Schule“ fortgesetzt werden, mit dem künstlerische Angebote in den Schulen etabliert werden. Die Initiative „Bildungspartner NRW“, die Land und Kommunen zum Ende der vorletzten Legislaturperiode mit den Bibliotheken gestartet haben, ist nach Worten des Staatssekretärs „ein Markenzeichen“ für außerschulische Unterstützung geworden: Nach den Bibliotheken seien die Museen, die Volkshochschulen, die kommunalen Medienzentren und die Musikschulen Partner dieser Initiative geworden. „Und die Archive stehen, soweit ich weiß, in den Startlöchern. Ein neuer Ansatz soll jetzt der Kulturrucksack werden. Er soll einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche kulturelle Angebote nicht nur in der Schule erhalten, sondern einen eigenen Zugang zu Museen, Theatern und anderen Kultureinrichtungen finden“, so Prof. Schäfer.

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