Staatssekretärin Kaykin: „Zuwanderer bereichern unsere Kultur“

26. November 2010

Staatssekretärin Zülfiye Kaykin: „Zuwanderer bereichern unsere Kultur“ / Rückblick auf RUHR.2010

Staatssekretärin Zülfiye Kaykin hat die Städte und Gemeinden aufge­rufen, ihre Kulturarbeit und ihre kulturellen Einrichtungen noch stärker für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu öffnen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Staatssekretärin Zülfiye Kaykin hat die Städte und Gemeinden aufge­rufen, ihre Kulturarbeit und ihre kulturellen Einrichtungen noch stärker für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu öffnen.

„Auch im Kulturbetrieb tun wir gut daran, die Potentiale der Zugewan­derten als Akteure und Ideengeber noch stärker einzubeziehen. Hier können wir auch aus den Erfahrungen von ‚RUHR.2010’ lernen“, sagte Zülfiye Kaykin, Staatssekretärin für Integration beim Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, heute (26. November 2010) in Gelsenkirchen.

Die interkulturellen Projekte im Rahmen von „RUHR.2010“ hätten beispielhaft die Vielfalt und Kreativität des Ruhrgebiets mit seinen ins­gesamt 170 Nationen gezeigt, so die Staatssekretärin weiter. „Es war eindrucksvoll zu sehen, wie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die Kultur in unserem Land bereichern und prägen können. Diesen Schatz sollten wir hegen und pflegen.“

Als besonders gelungene interkulturelle Beispiele aus dem Programm von „RUHR.2010“ nannte die Staatssekretärin die deutsch-türkische Buchmesse „Ruhr Liestanbul“, auf der hochkarätige Autorinnen und Autoren aus der Türkei und Deutschland präsentiert wurden und die große Bandbreite ihrer Kulturen darstellen konnten. Oder das Festival „Melez“, bei dem Künstler aus 20 Ländern und vielen verschiedenen Disziplinen neue Akzente setzen konnten.

Jetzt komme es darauf an, dass in den Kommunen die interkulturelle Arbeit noch besser vernetzt wird, sagte Staatssekretärin Zülfiye Kaykin. Das Integrationsministerium unterstützt die innovative Integrationsarbeit der Kommunen mit dem Landesprogramm „KOMM-IN NRW“. Seit dem Start im Jahr 2005 wurden daraus Projekte zur interkulturellen Arbeit und Vernetzung in 123 Städten und Kreisen mit insgesamt fast 15 Mil­lionen Euro unterstützt. Dieses Programm soll auch im Jahr 2011 fort­geführt werden.

Staatssekretärin Zülfiye Kaykin sprach anlässlich der Tagung „Das Jahr danach … Rückblick auf RUHR.2010 – Ausblick auf das Jahr 2011“, die vom Integrationsbeauftragten der Stadt Gelsenkirchen organisiert wurde.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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