Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen für Baukunst

15. Februar 2011

Staatssekretärin Marlis Bredehorst eröffnet Ausstellung zum Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen im Bereich Baukunst

„Frauen werden in der Architektur noch immer zu wenig gewürdigt. Es wird Zeit, dass Frauen noch stärker in diese Männerdomäne eindringen. Diese Ausstellung, die wir mit Unterstützung der Architektenkammer NRW verwirklichen konnten, ist hierfür ein wichtiger Schritt“, sagte Staatssekretärin Marlis Bredehorst anlässlich der Eröffnung der Ausstellung zum Künstlerinnenpreis 2010.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilen mit:

„Frauen werden in der Architektur noch immer zu wenig gewürdigt. Es wird Zeit, dass Frauen noch stärker in diese Männerdomäne eindringen. Diese Ausstellung, die wir mit Unterstützung der Architektenkammer NRW verwirklichen konnten, ist hierfür ein wichtiger Schritt“, sagte heute Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter anlässlich der Eröffnung der Ausstellung zum Künstlerinnenpreis 2010 in Düsseldorf.

Der Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen wurde im Jahr 2010 in der Baukunst verliehen. Diese Sparte gilt auch heute noch als deutlich männerdominiert. Weniger als ein Zehntel aller berufstätigen Bauleute sind weiblich und nur wenige Frauen treten in der Architektur in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Zwar haben sich seit den 90er Jahren insbesondere Architektinnen in der zeitgenössischen Baukunst zunehmend auch international durchgesetzt, aber Ihre herausragenden Leistungen werden immer noch zu selten honoriert.

Die Ausstellung „Der Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen im Bereich Baukunst“ präsentiert neben den Werken der renommierten Hauptpreisträgerin des Künstlerinnenpreises, Prof. Julia B. Bolles-Wilson, und der Förderpreisträgerinnen Patricia Gola, Defne Saylan, und Shidokht Shalapour von DREIHAUSFRAUEN die Werke weiterer Preisanwärterinnen. Gezeigt werden Arbeiten von Gerhild Burkard und Judith Kusch, Rebekka Junge und Christine Wolf, Hilde Léon, Ina-Marie Orawiec, Eva Reber, Judith Reitz und Henrike Thiemann, die von der Jury des Künstlerinnenpreises unter dem Vorsitz der Kölner Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner nominiert wurden.

„Architektur reagiert immer auch auf kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen unserer Zeit. Von daher war der Preis für Baukünstlerinnen und die Ausstellung ihrer feinsinnigen und zukunftsweisenden Arbeiten im Haus der Architekten längst überfällige Schritte. Diese Ausstellung zeigt das große Potential der hervorragenden Architektinnen und Planerinnen in NRW, die auch internationale Anerkennung genießen“, betonte Bauminister Harry K. Voigtsberger.

Weitere Informationen zur Ausstellung unter: www.frauenkulturbuero-nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246 oder an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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