Fünfjähriges Jubiläum „Tag der Neuen Heimat“

19. November 2010

Staatssekretärin Kaykin: „Aussiedlerinnen und Aussiedler bereichern seit Jahrzehnten unser Land“ / Fünfjähriges Jubiläum „Tag der Neuen Heimat“ in Düsseldorf

In Nordrhein-Westfalen haben 589.000 Aussiedlerinnen und Aussiedler in den vergangenen 20 Jahren eine neue Heimat gefunden. „Das ist ein gelungenes Beispiel für Integration. Es zeigt, Zuwanderer sind eine Be­reicherung für Wirtschaft und Gesellschaft des Landes“, stellt Integrations-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin fest.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

In Nordrhein-Westfalen haben 589.000 Aussiedlerinnen und Aussiedler in den vergangenen 20 Jahren eine neue Heimat gefunden. „Das ist ein gelungenes Beispiel für Integration. Es zeigt, Zuwanderer sind eine Bereicherung für Wirtschaft und Gesellschaft des Landes.“ Dieses positive Resümee zog die Staatssekretärin für Integration und Vorsitzende des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen, Zülfiye Kaykin, heute auf dem Empfang zum "Tag der neuen Heimat" in Düsseldorf.

Zur Veranstaltung eingeladen waren Spätaussiedlerinnen und Spätaus­siedler, Vertreter von Aussiedlerverbänden und Vereinen, ehrenamtliche Aussiedlerbetreuer aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie die Mitglieder des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedler­fragen.

Als Festredner ging der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, ausführlich auf die Geschichte der Zuwanderung von Spätausgesiedel­ten und die Chancen ein, die sich durch erfolgreiche Integration für alle Seiten ergeben.

Die Festveranstaltung "Tag der neuen Heimat" findet bereits zum fünf­ten Mal statt. Das ist ein kleines Jubiläum. Mit der Feierstunde werden Menschen gewürdigt, die seit Jahren die Integration der Aussiedlerinnen und Aussiedler in Nordrhein-Westfalen mit viel Engagement voran­treiben. Damit zeigt die Landesregierung, dass die erfolgreiche Arbeit mit und für Aussiedlerinnen und Aussiedler in Nordrhein-Westfalen auch künftig einen hohen Stellenwert hat.
Staatssekretärin Kaykin unterstrich besonders die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für die Integrationsarbeit: "Wir alle wissen, dass Integration gestaltet werden muss. Sie ist kein Selbstläufer. Das gute Zusammenleben von Menschen unterschied­licher Herkunft gelingt nicht automatisch. Potentiale erschließen sich nicht von selbst, vielmehr müssen sie mit Engagement gefördert werden. Dafür brauchen wir ehrenamtlich engagierte Menschen, ihre Fachkunde, ihre Hilfe und ihre Einsatzbereitschaft."

Ein gutes Beispiel für gelungene Integration ist die 19-jährige Katharina Dyck, die das musikalische Rahmenprogramm gestaltete. Die Ge­winnerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert" kam mit sechs Jahren aus Kasachstan nach Düsseldorf. Die Gäste des "Tags der neuen Heimat" begeisterte sie mit ihrem virtuosen Können an der Violine.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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