Tag der neuen Heimat in Düsseldorf

2. Dezember 2011

Staatssekretärin Kaykın: Aussiedler können stolz auf Integrationserfolge sein / Tag der neuen Heimat in Düsseldorf

In festlichem Rahmen beging die für Integration zuständige Staatssek­retärin und Vorsitzende des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flücht­lings- und Spätaussiedlerfragen Zülfiye Kaykın, den sechsten „Tag der neuen Heimat“ in Düsseldorf. In ihrer Begrüßungsrede hieß Zülfiye Kaykın die Aussiedlerinnen und Aussiedler vor allem aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind, in ihrer neuen Heimat herzlich willkommen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

In festlichem Rahmen beging die für Integration zuständige Staatssek­retärin und Vorsitzende des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flücht­lings- und Spätaussiedlerfragen Zülfiye Kaykın, den sechsten „Tag der neuen Heimat“ in Düsseldorf. In ihrer Begrüßungsrede hieß Zülfiye Kaykın die Aussiedlerinnen und Aussiedler vor allem aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind, in ihrer neuen Heimat herzlich willkommen. „Die Integrationsleis­tungen der rund 700.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in NRW sind beachtlich“, sagte die Staatsekretärin.

Staatssekretärin Kaykın hob die gute Integration von Aussiedlerinnen und Aussiedlern in den Arbeitsmarkt hervor: „Unser Integrationsmonito­ring in Nordrhein-Westfalen zeigt: Aussiedler sind sogar häufiger er­werbstätig als der Durchschnitt der Bevölkerung: Bei den Aussiedlern sind es 71,6 Prozent, bei der Bevölkerung insgesamt 67,7 Prozent.“ Auch bei Erwerbslosigkeit schneiden Aussiedler gut ab: 8,7 Prozent sind erwerbslos. Das ist nur knapp über dem Durchschnitt für NRW von 7,5 Prozent. Staatssekretärin Kaykın führte dies auch auf die gute berufliche Ausbildung der Aussiedler zurück. „55,1 Prozent der Aussiedlerinnen und Aussiedler haben eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das ist unter den Einwanderern ein Spitzenwert“, sagte Kaykın.

Staatssekretärin Kaykın hob auch das ehrenamtliche Engagement der Aussiedler in vielen Vereine und Organisationen hervor. Dabei hilft das Programm JUMPin.NRW. Hier erhalten junge Menschen mit Migrations­hintergrund begleitend zu Ausbildung oder Studium einen Einblick in politische und gesellschaftliche Strukturen. „Ziel des Programms ist es“, unterstreicht Frau Staatssekretärin, „dass die jungen Menschen zu ei­genverantwortlichem Handeln befähigt und zum aktiven Mitwirken in demokratischen Strukturen motiviert werden.“ Sie überreichte zum heu­tigen Auftakt des Projektes den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihre Aufnahmeurkunden. Das Projekt wird von der Otto Benecke Stif­tung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft der Staatssekretärin.

Die Festrednerin des Abends, Margarete Ziegler-Raschdorf, Landesbe­auftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, lobte die Integrationsleistungen der Russlanddeutschen in Hessen. „Die guten Beziehungen des hessischen Landebeirats und dem Landesbeirat aus NRW möchten wir im kommenden Jahr weiter ausbauen. Dabei denke ich an gemeinsame Aktivitäten, passend zum Anlass des 250. Jahrestages des Manifestes Katharina der Großen, mit dem sie die Deutschen nach Russland einlud“.

An der Festveranstaltung nahmen Spätaussiedlerinnen und Spätaus­siedler, Vertreter von Aussiedlerverbänden und -vereinen, ehrenamtli­che Aussiedlerbetreuer aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie Mitglieder des Landtags, Vertreter der Landesregierung und die Mitglieder des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen des Landes Nordrhein-Westfalen teil.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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