Neue Vorsitzende des Landesbeirates

16. November 2010

Staatssekretärin Kaykıin übernimmt den Vorsitz des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen in Nordrhein-Westfalen

Zülfiye Kaykin ist neue Vorsitzende des Landesbeirates für Vertriebe­nen- Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen. Die nordrhein-westfälische Staatssekretärin für Integration wurde von Minister Guntram Schneider in das Amt eingeführt. Kaykin ist Nachfolgerin von Thomas Kufen, der von 2005 bis 2010 Vorsitzender des Beirats war.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Zülfiye Kaykin ist neue Vorsitzende des Landesbeirates für Vertriebe­nen- Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen. Die nordrhein-westfälische Staatssekretärin für Integration wurde heute von Minister Guntram Schneider in das Amt eingeführt. Kaykin ist Nachfolgerin von Thomas Kufen, der von 2005 bis 2010 Vorsitzender des Beirats war.

„Damit übernimmt mit Frau Kaykin erstmals eine Vertreterin der Landes­regierung im Range einer Staatssekretärin den Vorsitz des Landesbei­rats. Das unterstreicht die große Bedeutung, die wir diesem Gremium und seinen Aufgaben beimessen“, betonte Schneider.

„Ich freue mich auf die Aufgabe als Vorsitzende des Landesbeirates“, sagte Zülfiye Kaykın. „Wir als Landesregierung wünschen uns, dass Zugewanderte an Gesellschaft und Politik in Nordrhein-Westfalen aktiv teilnehmen und das Zusammenleben vor Ort mitgestalten.“ Gerade in einer pluralen Gesellschaft sei es wichtig, dass Menschen unterschiedli­cher Herkunft gut miteinander lebten. Das müsse jeden Tag neu geübt und gelebt werden, betonte Kaykin.

„Allein in der Nachkriegszeit kamen über 2,6 Millionen Vertriebene nach Nordrhein-Westfalen, die erfolgreich den Aufbau des Landes vorange­bracht haben. Der Landesbeirat hat hier mustergültig zur Integration von Vertriebenen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern beigetragen.“

Als Beispiele für künftige Arbeitsfelder des Beirates nannte die neue Vorsitzende Kaykin unter anderem eine schnellere Anerkennung von Bildungsabschlüssen und Ausbildungsgängen von Migrantinnen und Migranten und einen besseren Zugang Jugendlicher mit Zuwande­rungsgeschichte zum Ausbildungsmarkt.

Der Landesbeirat berät seit über 60 Jahren die Landesregierung in Ver­triebenen- Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen und vertritt auch ihre Belange in der Öffentlichkeit. In den Landesbeirat entsenden die Be­zirksregierungen des Landes je ein Mitglied. Sechs Mitglieder beruft das Integrationsministerium aus dem Kreis der auf Landesebene tätigen Or­ganisationen der Vertriebenen, Flüchtlinge und Spätaussiedler und vier Mitglieder kommen aus dem Bereich des wirtschaftlichen oder sozialen Lebens des Landes.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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