Ausstellung „100 Jahre Leben“

Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter
17. November 2016

Staatssekretärin Hoffmann-Badache: Wertschätzung des Lebenswerks und Respekt vor dem Alter

Ausstellung „100 Jahre Leben“ würdigt Hochbetagte

Auch sehr alte Menschen haben Lebensfreude und Lebensziele. Und sie haben wertvolle Erfahrungen, von denen jüngere Generationen profitieren können.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Auch sehr alte Menschen haben Lebensfreude und Lebensziele. Und sie haben wertvolle Erfahrungen, von denen jüngere Generationen profitieren können. Die Ausstellung „100 Jahre Leben“ zeigt Portraits von Hundertjährigen, die nichts mit den Klischees von alten Menschen zu tun haben, und erzählt ihre Lebensgeschichten. „Die Ausstellung bietet den Porträtierten die Möglichkeit, ihre Erlebnisse zu teilen und eine Anerkennung ihrer Person und ihrer Geschichte zu erfahren. Gleichzeitig eröffnet sie jüngeren Generationen einen Zugang zur Lebenswirklichkeit der Hochbetagten und die Möglichkeit, von ihren Erfahrungen zu lernen. Die Ausstellung baut Brücken zwischen den Generationen und fördert den Respekt für ältere Menschen sowie die Wertschätzung ihres Lebenswerk“, erklärte Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache beim Besuch der Ausstellung im Leverkusener Wohnpark Bürgerbusch im Rahmen der „Woche des Respekts“.

Die Zahl der hundertjährigen Menschen steigt an: Heute es sind bundesweit mehr als 17.000, Anfang der 80er Jahre waren es nur wenige hundert. Aber nicht nur deshalb gab es genügend Freiwillige, die sich für die vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln initiierte Ausstellung fotografieren ließen. Die Portraitierten empfanden das Projekt als willkommene Abwechslung und Bereicherung ihres Alltags und waren sowohl bei den Aufnahmen als auch bei den Interviews sehr engagiert. Die Bilder der Fotografin Natalie Dampmann zeigen Hundertjährige, die in Pflegeeinrichtungen der Caritas im Erzbistum Köln leben oder gelebt haben. Ein Katalog erzählt ihre Lebensgeschichten, so dass eine Hommage an die Weisheit, die Schönheit und die Lebensfreude des Alters entstanden ist. „Das Engagement und die Begeisterung der beteiligten Hundertjährigen zeigt, wie wichtig neben einer guten gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung gerade für ältere Menschen auch gesellschaftliche Teilhabe, menschliche Zuwendung und Verständnis sind. Grundlage dafür sind ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit Älteren“, so Hoffmann-Badache.

Die Ausstellung „100 Jahre Leben“ ist noch bis 18. November 2016 im Wohnpark Bürgerbusch, Theodor-Gierath-Straße 4, in Leverkusen Lützenkirchen gezeigt. Anschließend ist sie in unregelmäßigen Abständen an weiteren Standorten – auch über das Erzbistum Köln hinaus – zu sehen. Weitere Informationen unter www.100-jahre-leben.com.

Hinweis:
Ein druckfähiges Foto von der Veranstaltung steht auf der Internetseite des Ministeriums unter Pressethemen zum Download bereit: www.mgepa.nrw.de.
Bildzuschrift:
Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache besuchte im Rahmen der „Woche des Respekts“ die Ausstellung „100 Jahre Leben“ mit Portraits von Hundertjährigen (v.l.): Klara Sehrbrock (Leiterin Wohnpark Bürgerbusch), Wolfgang Klein (Direktor Caritasverband Leverkusen), Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache, Markus Harmann (Pressesprecher des Diözesan Caritasverbandes für das Erzbistum Köln und Initiator des Projektes) und Natalie Dampmann (Fotografin der Ausstellung). Copyright: MGEPA 2016/ Foto: Knitsch

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Woche des Respekts
Respekt ist unerlässlich für unsere Gemeinschaft und hält unsere vielfältige Gesellschaft zusammen. Doch scheint Respekt in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. Deshalb setzt sich die NRW-Landesregierung ein gegen Hass und Gewalt, für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander und veranstaltet vom 14. bis 18. November 2016 die „Woche des Respekts“. Die Mitglieder der Landesregierung werben in dieser Woche landesweit für mehr Respekt und stellen in öffentlichen Veranstaltungen sowie in anderen wertschätzenden Terminen, das Thema Respekt sichtbar in den Mittelpunkt.

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