Staatssekretärin Gierden-Jülich: „Medien sind ein wichtiges Medium bei der Gleichstellung von Männern und Frauen"

10. März 2010

Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich: „Medien sind ein wichtiges Medium bei der Gleichstellung von Männern und Frauen"

Medien spielen nach Ansicht von Marion Gierden-Jülich, Staats­sekretärin im Frauenministerium, eine zentrale Rolle, wenn es um die Vermittlung von Wahrnehmung und Wirklichkeit geht. Geschlechterstereotype und Rollenklischees führten zu einem Zerrbild der Gesellschaft, sagte Gierden-Jülich bei einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauen­tages in Köln.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Medien spielen nach Ansicht von Dr. Marion Gierden-Jülich, Staats­sekretärin im nordrhein-westfälischen Frauenministerium, eine zentrale Rolle, wenn es um die Vermittlung von Wahrnehmung und Wirklichkeit geht. Geschlechterstereotype und Rollenklischees führten zu einem Zerrbild der Gesellschaft, sagte Dr. Gierden-Jülich heute (10. März 2010) bei einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauen­tages in Köln. „Medien tragen maßgeblich zur Meinungsbildung bei und bestimmen somit das Tempo der Gleichberechtigung in entscheiden­dem Maße mit,“ so die Staatssekretärin. Daher müssten Leistungen, Erfolge und das Engagement von Frauen für eine breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.

„Pauschalisierungen und Klischees mögen zwar die Meinungsbildung vereinfachen, verhindern aber, dass wir die Welt in all ihrer Vielfalt und Differenziertheit wahrnehmen“, so die Staatssekretärin weiter.

Zuvor hatte die Journalistikprofessorin Dr. Margreth Lünnenborg (FU Berlin) im Rahmen einer Fachveranstaltung über den Wandel der Darstellung von Frauen in den Medien referiert. Sie erklärte dabei unter anderem, welche Aussagen Medien über die gesellschaftliche Relevanz von Frauen und Männern liefern und auf welche Weise Presse, Funk und Fernsehen zur Herstellung von Geschlechterrollen beitragen.

Im Anschluss an den Vortrag wurde das Thema 'Frauen in den Medien' aus zwei gegensätzlichen Perspektiven beleuchtet. Die Journalistin Ferdos Forudastan berichtete in einem Impulsreferat über ihre Erfahrungen als Medienschaffende, während die bekannte Finanz­expertin Helma Sick ihre Eindrücke als Mediennutzerin schilderte.

Zudem stellte Annika Bach, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin, die zentralen Ergebnisse der soeben angeschlossenen Studie ‚Migrantinnen in Tageszeitungen’ vor. Die Studie ist der zweite Teil des Forschungsprojektes ‚Migrantinnen den Medien’, die im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt wird. Der erste Teil der Untersuchung, eine systematische Literaturanalyse, kann als Broschüre kostenlos auf der Homepage des MGFFI unter www.mgffi.nrw.de bestellt werden.

Zum Abschluss der Fachveranstaltung, die von Corinna Emundts, Leiterin der Parlamentsredaktion von tagesschau.de im ARD-Haupstadtstudio, moderiert wurde, gingen die Teilnehmerinnen in einer Podiumsdiskussion der Frage nach, welchen Beitrag die Medien für die Gleichstellung leisten können.

Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich betonte beim anschließenden Empfang: „Ich wünsche mir, dass die Medien, die schon unzählige Male Vorreiter und Trendsetter waren, ihre Rolle als Impulsgeber in Sachen ‚Gleichberechtigung’ noch weiter forcieren.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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