Startschuss: Staatssekretärin eröffnet Internationales Frauenfilmfestival

14. April 2010

Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich gibt Startschuss für das Internationale Frauenfilmfestival

Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine heterogene und vielseitige Filmszene aus. Neben den traditionsreichen und international renommierten Kurzfilmtagen in Oberhausen, der Dokumentarfilmwoche in Duisburg sowie diversen Publikumsfestivals ist das Internationale Frauenfilmfestival seit Jahren erfolgreicher Bestandteil der Filmszene.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine heterogene und vielseitige Filmszene aus. Neben den traditionsreichen und international renommierten Kurzfilmtagen in Oberhausen, der Dokumentarfilmwoche in Duisburg sowie diversen Publikumsfestivals ist das Internationale Frauenfilmfestival seit Jahren erfolgreicher Bestandteil der Filmszene. "Die Festivals in diesem Land ergänzen sich nicht nur inhaltlich, sie arbeiten, wo es sich anbietet, auch zusammen. Das schätze ich sehr und halte es nicht für selbstverständlich", so Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Frauenministerium, anlässlich der Eröffnung des Internationalen Frauenfilmfestivals in Köln.

Mit über 100 Filmen aus 30 Ländern wie Costa Rica, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland, Libanon, Kanada und den Balkanländern bietet das diesjährige Frauenfilmfestival einmal mehr ein vielfältiges und anspruchsvolles internationales Programm.

Das Festival findet großen Anklang bei den Filmschaffenden. Allein für den Wettbewerbsschwerpunkt "Spielfilmdebüts" gab es in diesem Jahr Einsendungen von 90 Regisseurinnen aus 40 Ländern. Acht Filme stehen zur Auswahl für den Wettbewerbspreis in Höhe von 10.000 Euro.

Diesjähriger Länderschwerpunkt des Festivals ist der Balkan. "Eine Region von der wir heute eher selten hören. Deshalb hoffe ich, dass wir uns mit den Filmen aus dieser Region wieder ein Stück mehr für die kulturelle Vielfalt des Balkans öffnen", so Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich.

Weiblichen Filmemacherinnen bietet das Festival ein nach wie vor wichtiges Forum – zur Präsentation, Diskussion und zur Vernetzung von Frauen in der Filmbrache. Denn gerade im Spielfilmbereich ist der Anspruch der Gleichberechtigung der Geschlechter bislang nicht verwirklicht. "Auch wenn die meisten Filmfestivals einen kontinuierlichen Anstieg an weiblichen Filmemacherinnen verzeichnen können und Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen in dieser Sparte deutlich aufgeholt haben, ist die Filmbrache - wenn es um verantwortungsvolle Positionen und Produktionen mit großen Budgets geht - auch heute noch eine reine Männerdomäne", sagte die Staatssekretärin.

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln findet im jährlichen Wechsel in den Städten Köln und Dortmund statt. Es ist 2006 hervorgegangen aus der Fusion der „Feminale“ (Köln) und dem Festival „Femme total“ (Dortmund). 2010 ist die dritte Festivalausgabe in der Domstadt. Das Internationale Frauenfilmfestival bzw. die früheren Filmfestivals "Feminale" (seit 1984) und "Femme totale" (seit 1995) werden durch das Frauen- und das Kulturressort des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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