Aufklärung über SED-Diktatur bleibt Daueraufgabe

8. April 2010

Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich: „Aufklärung über SED-Diktatur bleibt Daueraufgabe für ein demokratisches Gemeinwesen“ / Diskussion mit Hildigund Neubert über 20 Jahre gesamtdeutsche Demokratie

„Aufklärung über die Diktatur der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ist eine Daueraufgabe für die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Sie ist auch deshalb besonders wichtig, weil seit 1989/90 die Zahl derer wächst, die die Teilung Deutschlands mit der SED-Diktatur nicht aus persönlichen Erfahrungen kennen“, sagte Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Integrationsministerium.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Aufklärung über die Diktatur der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ist eine Daueraufgabe für die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Sie ist auch deshalb besonders wichtig, weil seit 1989/90 die Zahl derer wächst, die die Teilung Deutschlands mit der SED-Diktatur nicht aus persönlichen Erfahrungen kennen“, sagte Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Integrationsministerium, im Vorfeld der Veranstaltung „40 Jahre SED-Diktatur und 20 Jahre gesamtdeutsche Demokratie. Eine Zwischenbilanz.“ am Montag den 12. April 2010 im Katholischen Maxhaus in Düsseldorf mit der Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Hildigund Neubert.

Die Staatsekretärin: „Einschlägige Umfragen zeigen, wie wichtig Aufklärung über die SED-Diktatur bleibt. Das SED-Regime war kein ‚kuscheliger’ Staat. Allein an Mauer und Stacheldraht starben hunderte von Menschen. Ebenso wenig war die DDR ein Schauplatz glückseligen Lebens, sondern war eher gekennzeichnet durch eine durchgehende Mangelversorgung. Umso wichtiger ist hier Aufklärung. Besonders anschaulich wird das am Beispiel individueller Lebensschicksale unter dem SED Regime.“

Deshalb bleibe es eine zentrale Aufgabe der politischen Bildung, daran zu erinnern, wie die SED-Diktatur war - und wie sie nicht war. Dazu seien Zeitzeugen wie Hildigund Neubert besonders wichtig, die 1989 zu den treibenden Kräften der friedlichen Revolution gehörte.

Die Veranstaltung am 12. April 2010 wird von der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Gerhart-Hauptmann-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.politische-bildung.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Landeszentrale für politische Bildung, Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0211 8618-4652.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.