Gewinner von "ELAC for migrant elders" ausgezeichnet

9. Februar 2011

Staatssekretärin Bredehorst zeichnet die Gewinner des ersten europäischen Städtewettbewerbs „ELAC for migrant elders“ aus

"Immer mehr Städte und Gemeinden sehen die Chancen und Notwendigkeiten, zusammen mit den älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte neue Konzepte für ein kultursensibles Angebot zu entwickeln", sagte Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Alter und Pflege im Rahmen der Preisverleihung des ersten europäischen Städtewettbewerbs "ELAC for migrant elders".

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Immer mehr Städte und Gemeinden sehen die Chancen und Notwendigkeiten, zusammen mit den älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte neue Konzepte für ein kultursensibles Angebot zu entwickeln. Mit dem Ziel, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern und für ein gutes Mit - statt Nebeneinander - gerade im Alter“, sagte heute Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Alter und Pflege im Rahmen der Preisverleihung des ersten europäischen Städtewettbewerbs „ELAC for migrant elders“ in Brüssel. Der Wettbewerb richtete sich an die Kommunen der Europäischen Union, mit dem Ziel, innovative Konzepte für die Verbesserung der Lebensqualität der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu schaffen.

An dem Wettbewerb, der vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gemeinsam mit dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas (Council of European Municipalities and Regions, CEMR) und dem Ausschuss der Regionen ins Leben gerufen wurde, nahmen Städte und Gemeinden aus ganz Europa teil. Der Wettbewerb fand unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments statt. Die besten Projekte wurden der international besetzten Jury bei einer Sitzung im Januar in Bonn vorgestellt.

Nach der Laudatio der Jurysprecherin und ehemaligen EU-Kommissarin Dr. Wulf-Mathies übergab Staatssekretärin Bredehorst die Preise an herausragende Projekte, die älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als gleichberechtigten Mitbürgern begegnen und ihnen aktives Altern, ein selbstbestimmtes Leben und Teilhabe ermöglichen.

Preisträger

Der erste Preis ging an das Projekt „Minority Ethnic Carers of Older People Project (MECOPP)“ aus Edinburgh (Schottland). Die karitative Einrichtung MECOPP unterstützt im Auftrag der Stadt Familien-angehörige, die ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte pflegen. Sie bekommen Informationen und Unterstützung in verschiedenen Sprachen, Angebote zur Weiterbildung, soziale und therapeutische Aktivitäten und praktische Unterstützung durch den ambulanten Pflegedienst (für weitere Informationen: http://www.mecopp.org.uk/).

Mit dem zweiten Preis wurde eine nordrhein-westfälische Stadt ausgezeichnet. Bei dem Gelsenkirchener Projekt „Teilhabe Älterer in einer bunten Stadt“ geht es darum, die älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besonders in der Planung für die Senioren der Stadt und die Koordinierung der verschiedenen Angebote und Projekte zu berücksichtigen (für weitere Informationen: www.gelsenkirchen.de).

Den dritten Preis erhielt das Brüsseler Projekt „Jongleren: oud geleerd en jong gedaan“, einem Gemeinschaftsprojekt der Kommission der Flämischen Gemeinde (VGC) und der Hochschule-Universität Brüssel (HUB). Journalismus-, Kunst- und Sozialpädagogik-Studenten erstellen zusammen mit älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte  eine Ausstellung über deren Lebensgeschichten. Weitere Projekte aus Dortmund, Göteborg (Schweden), Leeds (England), Mechelen (Belgien) und Oberhausen erhielten eine lobende Erwähnung (für weitere Informationen: http://www.odisee.be). 

Staatssekretärin Bredehorst: „Auch die anderen Einreichungen gaben gute Anregungen. Worauf es nun ankommt ist die nachhaltige Verankerungen der Beispiele in möglichst vielen Städten und Gemeinden."
Der Wettbewerb wird neben dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen von der King Baudouin Stiftung (Brüssel), der Körber-Stiftung (Hamburg), dem Generali Zukunftsfonds (Köln) und der Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse (Bonn) gefördert. Der Aktioncourage e.V: hat den Wettbewerb organisatorisch unterstützt. Weitere Informationen unter www.aamee-elac.eu.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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