Modellstudiengang: „The­rapie – und Gesundheitsmanagement“

28. Oktober 2010

Staatssekretärin Bredehorst: „Nordrhein-Westfalen weiterhin Vorreiter bei der Erprobung der akademischen Ausbildung im Gesundheitswesen“

"Nordrhein-Westfalen behält seine Vorreiterrolle in der akademischen Ausbildung der Gesundheitsfachberufe“, sagte Marlis Bredehorst, Staatssek­retärin im Gesundheitsministerium, anlässlich der Übergabe des Genehmigungsbescheids zur Durchführung des Modellstudiengangs „The­rapie – und Gesundheitsmanagement“ an die Fachhochschule Münster.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

"Nordrhein-Westfalen behält seine Vorreiterrolle in der akademischen Ausbildung der Gesundheitsfachberufe. Neben der Hochschule für Gesundheit auf dem Gesundheitscampus NRW in Bochum, der Fach­hochschule Bielefeld, der Katholischen Hochschule NRW in Köln und der Mathias Hochschule in Rheine, ist die Fachhochschule Münster da­mit der fünfte Standort eines Modellvorhabens, das der Weiterentwick­lung der Gesundheitsfachberufe dienen wird. Wir sind damit bundesweit Vorreiter bei der Erprobung der akademischen Ausbildung im Bereich der Gesundheitsfachberufe“, sagte heute Marlis Bredehorst, Staatssek­retärin im Gesundheitsministerium, anlässlich der Übergabe des Ge­nehmigungsbescheids zur Durchführung des Modellstudiengangs „The­rapie – und Gesundheitsmanagement“ an die Fachhochschule Münster.

Der Modellstudiengang wird in Kooperation mit den Fachschulen für Physiotherapie und Logopädie des Universitätsklinikums Münster ange­boten. Er verzahnt die hochschulische und berufliche Ausbildung für Logopäden und Physiotherapeuten. Ein wesentliches Merkmal ist die starke Managementorientierung. Es werden wichtige Kenntnisse bezo­gen auf das Führen einer Einrichtung und auf ein umfassendes Pati­entenmanagement vermittelt.

Die Staatssekretärin: "Die steigende Lebenserwartung und die Verände­rung der Altersstruktur der Bevölkerung führen gerade im Gesundheits- und Pflegebereich zu langfristigen Herausforderungen. Eine gute und am Menschen ausgerichtete Versorgung  ist nur mit entsprechend aus­gebildeten Fachkräften möglich.“ Die demographische Entwicklung führe dazu, dass sich der Wettbewerb um die Fachkräfte im Gesund­heitswesen in Zukunft noch verstärken werde. Durch die Entwicklung zukunftsfähiger Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten möchte Nordrhein-Westfalen sicherstellen, dass sich eine ausreichende Zahl an Menschen für eine krisensichere Beschäftigung im Gesundheitsbereich und in der Pflege entscheiden.

Vor diesem Hintergrund ist es der Landesregierung besonders wichtig, die Gesundheitsfachberufe attraktiv zu gestalten. Bredehorst: „Wir brau­chen auch eine akademische Ausbildung in diesem Bereich, um eine gute Versorgung mit pflegerischen und gesundheitsbezogenen Leistun­gen sicherzustellen.“

Die durch das Land genehmigten Modellvorhaben sollen auch Erkennt­nisse zur Weiterentwicklung der Berufsausbildungen im Bereich der Ge­sundheitsfachberufe liefern. „Die gesundheitliche, therapeutische und insbesondere pflegerische Versorgung hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Diese Entwicklung spiegelt sich jedoch im Berufs­recht nicht wider. Die Berufsgesetze sind teilweise sehr alt und greifen damit die genannten Veränderungen nicht auf. Von den Modellvorhaben werden deshalb der gesamte Berufsstand, die Krankenhäuser, die Pflege- und Gesundheitseinrichtungen aber insbesondere auch die Pa­tientinnen und Patienten sowie die Pflegebedürftigen profitieren“, er­klärte die Staatssekretärin.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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