Kunst und Kultur sind Lebensqualität bis ins hohe Alter

19. Juli 2012

Staatssekretärin Bredehorst: Kunst und Kultur sind Lebensqualität bis ins hohe Alter

Kunst und Kultur bauen bekanntlich Brücken. Das Institut für Bildung und Kultur und die Fachhochschule Münster tun dies nun weltweit erstmalig mit der einjährigen beruflichen Fortbildung im Bereich Kulturgeragogik, der Kulturarbeit mit Älteren.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Kunst und Kultur bauen bekanntlich Brücken. Das Institut für Bildung und Kultur und die Fachhochschule Münster tun dies nun weltweit erstmalig mit der einjährigen beruflichen Fortbildung im Bereich Kulturgeragogik, der Kulturarbeit mit Älteren. Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Altenhilfe und Pflege sowie Kulturpädagogen und Künstler mit abgeschlossenem Studium oder abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung mit Berufserfahrung können mit dieser Weiterbildung für neue Wege in der Kulturarbeit mit Älteren qualifiziert werden.

Staatssekretärin Marlis Bredehorst: „Kultur und Kunst gehören zur Lebensqualität - in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Es lohnt sich für alle Beteiligten, dafür neue Wege zu gehen. Im Alltag vermittelt Kunst Freude, erschließt neue Formen der Teilhabe und ermöglicht alternative Wege für die Kommunikation mit den Älteren. Wichtig sind uns neue Möglichkeiten für das Miteinander der Generationen.“

Die Entwicklung und Evaluation der Weiterbildung wurde gefördert durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Teilnehmenden des ersten Durchlaufs haben somit auch für die stationäre Altenhilfe eine wichtige zukunftsorientierte Zusatzausbildung.

Neben der fachlichen Qualifizierung entstanden 15 konkrete Praxisprojekte, die an Orten der Kultur - sowie Sozialarbeit stattfanden und die sich an unterschiedliche Zielgruppen orientierten.

Die Ideen reichen von der Initiierung eines „kulturellen Besuchsdienstes“ sowie eines „Begleitdienstes zu Kulturveranstaltungen“ über „Kunstworkshops für Alt und Jung“ bis hin zu der Erarbeitung einer „Revue mit einer Seniorentheatergruppe“. Des Weiteren wurde ein „Kulturtreff“ ins Leben gerufen, ein „mediengeragogisches Angebot“ als auch „museumsgeragogische“ Angebote etabliert. Viele der entstandenen Praxisprojekte sind nachhaltig und werden weiterentwickelt.

Staatssekretärin Marlis Bredehorst: „Die Projekte verdienen es, dass man sich intensiv mit ihnen beschäftigt und von ihnen lernt, denn passgenaue, kulturelle Angebote für Ältere gemeinsam zu entwickeln, ist eine Herausforderung für das erfolgreiche Zusammenleben mit den Älteren im Quartier, in den stationären Einrichtungen, an das Zusammenleben mit Pflegebedürftigen und mit Menschen mit Demenz.“

Die Weiterbildung ist als kontinuierliches Angebot an der Fachhochschule Münster verankert. Derzeit läuft der zweite Kurs, im Frühjahr 2013 startet die Fortbildung zum dritten Mal.

Eine Fokusgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege, aus kommunalen Spitzenverbänden, der Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW, ZWAR NRW, dem Forschungsinstitut Geragogik sowie dem Landesintegrationsrat NRW bewertete das Konzept der Weiterbildung als Grundlage auf dem Weg zu einer neuen Kultur des Alterns.

Details und die Dokumentation der Weiterbildung mit Porträts der Praxisprojekte finden Sie online unter: www.kulturgeragogik.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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