Geschlechter­differenzierung in der Medizin trägt zu einer effektiven und effizienten gesundheitlichen Versorgung bei

16. Mai 2012

Staatssekretärin Bredehorst: Geschlechter­differenzierung in der Medizin trägt zu einer effektiven und effizienten gesundheitlichen Versorgung bei

Die Notwendigkeit einer geschlechterdifferenzierten Herangehensweise in der gesundheitlichen Versorgung hat die Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, Marlis Bredehorst, auf dem Workshop Gendermedizin und Öffentlichkeit in Bochum hervorgehoben. „Frauen und Männer sind nicht nur biologisch verschieden. Sie gehen auch anders mit ihrem Körper um, nehmen Krankheitsentwicklungen unterschiedlich wahr und bewerten sie anders. In der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge sowie der medizinischen Forschung müssen daher geschlechterspezifische Bezüge der Patientinnen und Patienten hergestellt werden“, sagte die Staatssekretärin.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Notwendigkeit einer geschlechterdifferenzierten Herangehensweise in der gesundheitlichen Versorgung hat die Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, Marlis Bredehorst, auf dem Workshop Gendermedizin und Öffentlichkeit in Bochum hervorgehoben. „Frauen und Männer sind nicht nur biologisch verschieden. Sie gehen auch anders mit ihrem Körper um, nehmen Krankheitsentwicklungen unterschiedlich wahr und bewerten sie anders. In der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge sowie der medizinischen Forschung müssen daher geschlechterspezifische Bezüge der Patientinnen und Patienten hergestellt werden“, sagte die Staatssekretärin.

Diese Unterschiede stellen noch immer unterschätzte Herausforderungen an das gesundheitliche Versorgungssystem dar. Bekannt ist inzwischen, wie genetische, biologische und soziale Faktoren in einer komplexen Weise zusammenwirken. Sie beeinflussen Gesundheit, Prävalenz, die Schwere von Erkrankungen, Behandlung und Therapieerfolg und sollten daher Grundlage einer modernen personalisierten Gesundheitsversorgung sein. So ist seit längerem bekannt, dass Frauen im Vergleich zu Männern aufgrund einer stärkeren Immunantwort auch stärkere Entzündungsreaktionen zeigen. Der Landesgesundheitsbericht 2011 dokumentiert zum Beispiel, dass Frauen häufiger als Männer wegen Depressionen, Männer dagegen häufiger wegen Suchterkrankungen behandelt werden.

„Mir ist wichtig, in der medizinischen Forschung und Versorgung einen Bezug zur jeweiligen Lebenswelt herzustellen, um damit den individuell sehr unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen gerecht zu werden. Allein der Blick auf das Geschlecht reicht nicht“, so Staatssekretärin Bredehorst weiter.

Der Workshop am 16. Mai 2012 in Bochum befasste sich insbesondere mit Fragen der Arzneimitteltherapie, der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Versorgungsforschung.
Der Landesgesundheitsbericht 2011 kann im Internet unter www.mgepa.nrw.de/ministerium/service heruntergeladen und bestellt werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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