Staatssekretärin Bredehorst: Ältere Lesben und Schwule sind Teil unserer Gesellschaft

24. April 2012

Staatssekretärin Bredehorst: Ältere Lesben und Schwule sind Teil unserer Gesellschaft - Vielfalt im Alter ist eine Bereicherung für die Gesellschaft

Das Sozialwerk für Lesben und Schwule Köln e.V. hat sich mit der Veranstaltung „Aktiv für die Sichtbarkeit von älteren Lesben und Schwulen in unserer Gesellschaft!“ an der bundesweiten Aktionswoche gegen Al­tersdiskriminierung vom 23. April bis zum 29. April beteiligt. Sehr zur Freude der Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsmi­nisterium, Marlis Bredehorst.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Das Sozialwerk für Lesben und Schwule Köln e.V. hat sich mit der Veranstaltung „Aktiv für die Sichtbarkeit von älteren Lesben und Schwulen in unserer Gesellschaft!“ an der bundesweiten Aktionswoche gegen Al­tersdiskriminierung vom 23. April bis zum 29. April beteiligt. Sehr zur Freude der Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsmi­nisterium, Marlis Bredehorst.

„Nordrhein-Westfalen wird älter und bunter. Das sollten wir als Chance und Bereicherung für die ganze Gesellschaft sehen und die Vielzahl der Lebensentwürfe auch der älteren Menschen sichtbarer machen. Wo es Diskriminierungen gibt, will das Land helfen, sie abzubauen", sagte Staatssekretärin Bredehorst bei der Veranstaltung des Sozialwerks im Foyer der Kölner Oper.

In Nordrhein-Westfalen (NRW) leben rund 230.000 Lesben und Schwule, die über 65 Jahre alt sind. Sie nennen sich die „Generation Stonewall“. Der Name geht auf eine Bar im New York der 60er Jahre zurück, die ein Treffpunkt der schwul-lesbischen Szene war. Der Wider­stand gegen eine Polizei-Razzia in der Bar markierte einen wichtigen Wendepunkt der schwul-lesbischen Bewegung in ihrem Kampf für eine Gleichbehandlung.

„Schwule und Lesben sind Teil unserer Gesellschaft, auch wenn Ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit noch nicht so groß ist. Heute aber wird NRW mit dieser Veranstaltung auch auf diese Gruppe älterer Menschen aufmerksam gemacht“, freute sich Marlis Bredehorst. Sie wünscht sich eine offene Gesellschaft, in der unterschiedliche Lebensentwürfe selbst­verständlich sind und gelebt werden können.

Bis 2014 fördert die Landesregierung ein Projekt des Sozialwerks für Lesben und Schwule Köln e.V. mit dem Ziel, die tägliche Altenarbeit für die Bedürfnisse der älteren Lesben und Schwule zu sensibilisieren und die 'Generation Stonewall' sichtbar zu machen. Gefördert werden der Dialog und der Austausch sowie das konstruktive Miteinander aller Gruppen der Älteren, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten als wechselseitigen Gewinn zu erfahren.

Hintergrundinformation: Die Veranstaltung „Aktiv für die Sichtbarkeit von älteren Lesben und Schwulen in unserer Gesellschaft!“ wurde mit finan­ziellen Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW gefördert. Als Gäste nahmen Tanja Walther-Ahrens, Ex-Bundesligaspielerin und Bildungsbeauftragte ‚aktiv gegen Homophobie im Fußball’, die Schauspielerin Liz Baffoe und Klaus Nierhoff, Schauspieler und Botschafter der ARCUS Stiftung teil. Arcus kommt aus dem Lateinischen und steht für Regenbogen/Bogen. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Bogen zu den vielfälti­gen Lebensformen von Lesben und Schwulen zu schlagen.
Für die kulturelle Begleitung sorgten der schwullesbische Chor Köln und das Theater-Ensemble Gold + Eden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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