Bochum: 3. Bundesfachkongess Interkultur eröffnet

27. Oktober 2010

Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer eröffnet 3. Bundesfachkongess Interkultur in Bochum: „Kulturelle Vielfalt als Chance sehen und nutzen“

Kulturelle Vielfalt als Chance zu sehen und zu nutzen ist nach Worten des Staatssekretärs für Kultur, Professor Klaus Schäfer, Grundgedanke der interkulturellen Kulturpolitik des Landes. Die positive Rolle der Kultur und der Künste beim gesellschaftlichen Wandel solle künftig ausgebaut und die kulturelle Teilhabe von Kindern und Erwachsenen mit Migrationshintergrund gestärkt werden, kündigte er an.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Kulturelle Vielfalt als Chance zu sehen und zu nutzen ist nach Worten des nordrhein-westfälischen Staatssekretärs für Kultur, Professor Klaus Schäfer, Grundgedanke der interkulturellen Kulturpolitik des Landes. Die positive Rolle der Kultur und der Künste beim gesellschaftlichen Wandel solle künftig ausgebaut und die kulturelle Teilhabe von Kindern und Erwachsenen mit Migrationshintergrund gestärkt werden, kündigte Staatssekretär Prof. Schäfer heute bei der Eröffnung des Bundesfachkongresses „Interkultur“ an. Das Kulturministerium werde deshalb Kommunen dabei unterstützen, nachhaltig Strukturen aufzubauen, um interkulturelle Aspekte zum selbstverständlichen Bestandteil kommunalen Kulturmanagements zu machen. Mit der Förderung des 3. Bundesfachkongresses Interkultur in Bochum, der unter dem Motto „Offen für Vielfalt – Zukunft der Kultur“ vom 27. bis zum 29. Oktober 2010 erstmalig in Nordrhein-Westfalen stattfindet, will die nordrhein-westfälische Landesregierung die Notwendigkeit der interkulturellen Öffnung der Kultureinrichtungen betonen.

Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer: „Ein Viertel unserer Gesellschaft hat eine Migrationsgeschichte. Sie ist deshalb immer stärker durch unterschiedliche Kulturen geprägt. Wir müssen uns dieser Entwicklung intensiver stellen als bisher. Für mich ist klar: Es kann nicht nur darum gehen, vermeintliche oder tatsächliche Bildungs- und Integrationsdefizite zu verringern. Die unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten der Menschen, die in Deutschland leben, sind eine wertvolle Ressource für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Das gilt natürlich auch für unser Kulturleben. Denn der Kultur kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Sie eröffnet auf ganz besondere Weise Möglichkeiten der Begegnung und des Perspektivwechsels, bietet Raum für Gemeinsames und Differenz. Das verdeutlicht auch das Motto dieses Kongresses „Offen für Vielfalt – Zukunft der Kultur“.

„Unser aller gemeinsames Engagement hat dazu geführt, dass das Land Nordrhein-Westfalen im Bereich der interkulturellen Aktivitäten oft Vorreiter war und ist“, so Prof. Schäfer. Aus diesem Grunde unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den 3. Bundesfachkongress Interkultur. Auf diesem Kongress tauschen 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und dem Europäischen Ausland ihre praktischen Erfahrungen mit Strategien und Konzepten aus. Darüber hinaus sollen nachhaltige Modelle zur interkulturellen Öffnung für die Zukunft entworfen und diskutiert werden. Das aktuelle Programm des Kongresses kann unter www.bundesfachkongress-interkultur.de abgerufen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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