Energiewende und Klimaschutz ziehen in die Musik- und Entertainmentbranche ein

13. März 2012

Staatssekretär Paschedag: Energiewende und Klimaschutz ziehen in die Musik- und Entertainmentbranche ein / Klimaschutzprojekt Green Music Initiative erhält bei Verleihung des 7. Deutschen Live Entertainment Awards den Sonderpreis der Jury

Auszeichnung für ein Klimaschutzprojekt „Made in NRW“: Mit Hilfe der Berater von der EnergieAgentur.NRW sorgt die Green Music Initiative (GMI) für mehr Energieeffizienz in Musik-Clubs. Für ihr Engagement erhält die Initiative nun bei der Verleihung des 7. Deutschen Live Entertainment Awards am 20. März in Frankfurt am Main den Sonder­preis der Jury.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Auszeichnung für ein Klimaschutzprojekt „Made in NRW“: Mit Hilfe der Berater von der EnergieAgentur.NRW sorgt die Green Music Initiative (GMI) für mehr Energieeffizienz in Musik-Clubs. Für ihr Engagement erhält die Initiative nun bei der Verleihung des 7. Deutschen Live Entertainment Awards am 20. März in Frankfurt am Main den Sonder­preis der Jury.

„Es freut mich, dass die Idee der beschleunigten Energiewende und des Klimaschutzes mit Hilfe der Musik- und Entertainmentbranche multipli­ziert wird und dass viele Clubs und Veranstalter selber mit gutem Bei­spiel voran gehen wollen,“ gratulierte Udo Paschedag, Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium. „Diese Branche erreicht viele Menschen und wenn auch hier der neue Umgang mit Energie und den Ressourcen promotet wird, ist allen geholfen,“ so Paschedag.

Die 2008 gegründete Green Music Initiative ist eine Plattform zur Förderung einer klimaverträglichen Musik- und Veranstaltungsbranche. „Um die vereinbarten Reduktionsziele (30 Prozent weniger Klimagase bis 2020) zu erreichen, muss endlich auch im Entertainmentbereich gehandelt werden“, betonte der Initiator der Plattform, Jacob Bilabel.
Dieses Engagement gefiel auch der Jury: „Die Verleihung des Jury­preises an das grüne Projekt soll als Appell an die deutschen Konzert- und Showpromoter verstanden werden, ihre Verantwortung für die Reduzierung schädlicher Klimagase ernst zu nehmen“, so Eurovosion-Song-Contest Kommentator Dr. Peter Urban, Sprecher der Jury.
Mit ihrem Pilotprojekt „Green Club Index“ wendet sich die Green Music Initiative an Musikclubs. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern der EnergieAgentur.NRW in Nordrhein-Westfalen gestaltet, ein Folgeprojekt startete vor kurzem im Rhein-Main-Gebiet.

Zum Zweck des „Green Club Index“ erklärte Lothar Schneider, Ge­schäftsführer der EnergieAgentur.NRW: „Ziel war es, dem Betreibern der Musikclubs Handlungsempfehlungen zu geben, um den Energie­verbrauch zu ermitteln und zu senken“.

Beim Green Club Index NRW nahm erstmals in Deutschland ein Pilot­projekt den Energieverbrauch und die Klimaauswirkungen von Clubs, Diskotheken und Musikevents ins Visier.
Auf Initiative der bundesweiten Green Music Initiative (GMI) und der EnergieAgentur.NRW haben sechs Clubs aus Nordrhein-Westfalen ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß gezielt gesenkt und damit einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Die beteiligten Clubs (Club Bahnhof Ehrenfeld und Gloria aus Köln, Ufer 8 aus Düsseldorf, Club Butan aus Wuppertal, Bahnhof Langendreer aus Bochum, Stereo aus Bielefeld) ermittelten mit Unterstützung der EnergieAgentur.NRW und der GMI ihren jeweiligen „Green Club Index“, der den Energieverbrauch pro Besucher beziffert. Der Index liefert einen ersten Bezugspunkt für die Clubbetreiber, wo sie in Sachen Klimaschutz stehen.

Bei Club-Begehungen vor Ort erfassten die Berater der Energie­Agentur.NRW Stromverbräuche zwischen 47.000 KWh und 180.000 KWh pro Jahr, das entspricht jeweils etwa Kosten von 10.000 bis 40.000 Euro oder bis zu 90 Tonnen CO2.

Mit individuell zugeschnittenen Maßnahmepaketen wollen die Projekt­partner in den kommenden Monaten nun den Indexwert reduzieren und Stromkosten sparen.
Am 21. März 2012, 11.00 Uhr, werden die Green Music Initiative und die EnergieAgentur.NRW im Rahmen einer Pressekonferenz im Gloria Theater Köln die Bilanz des Green Club Index NRW präsentieren.

Weitere Informationen auf:
http://www.energieagentur.nrw.de
http://www.lea2012.de/
http://www.greenmusicinitiative.de/
http://www.greenclubindex.de/

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-589 (Nora Gerstenberg).

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