Aachener Jobcenter setzt auf Vielfalt als Chance

Staatssekretär Thorsten Klute, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
13. Mai 2015

Staatssekretär Klute: Aachener Jobcenter setzt auf Vielfalt als Chance

Jobcenter der StädteRegion Aachen tritt Landesinitiative bei: Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute hat mit dem Geschäftsführer des Jobcenters StädteRegion Aachen, Stefan Graaf, in Aachen eine Vereinbarung zur Partnerinitiative des Landes „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ unterzeichnet.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute hat mit dem Geschäftsführer des Jobcenters StädteRegion Aachen, Stefan Graaf, in Aachen eine Vereinbarung zur Partnerinitiative des Landes „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ unterzeichnet. „Damit verpflichtet sich das Jobcenter, passgenaue Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung umzusetzen“, so Klute.
 
„Die Integration muss uns allen eine Herzensangelegenheit sein“, sagte der Staatssekretär weiter. „Deshalb müssen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbände gemeinsam dazu beitragen, die Chancen von Zugewanderten in der Arbeitswelt zu stärken und unsere Institutionen für die Realität der Einwanderungsgesellschaft zu öffnen. Dies geschieht beim Jobcenter der StädteRegion Aachen in vorbildlicher Art und Weise.“
 
Jobcenter-Geschäftsführer Stefan Graaf: „Wir sind Dienstleister für Menschen aus der ganzen Welt und beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedensten kulturellen Hintergründen. Letztlich ist es doch so, dass wir endlich anerkennen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind wir volkswirtschaftlich und gesellschaftlich verpflichtet, aufeinander zuzugehen und die Vielfalt der Menschen als besonderen Schatz zu sehen und zu nutzen.“
 
In der Praxis bedeutet dies zum Beispiel, dass neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Arbeitsvermittlung und Fallmanagement verpflichtend eine Schulung zum Thema „Interkulturelle Kompetenz in der Beratung“ erhalten. Auch die Beratung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen spielt hier eine wachsende Rolle. Zudem hilft das Jobcenter, Personen aus Migrantenorganisationen zu „Interkulturellen Arbeitsmarktlotsinnen und -lotsen“ zu qualifizieren.
 
„Als Schirmherr der Partnerinitiative ‚Vielfalt verbindet‘ möchte ich in ganz NRW die interkulturelle Öffnung anstoßen“, so der Staatssekretär. „Mit gelungenen Beispielen können wir zeigen, dass interkulturelle Öffnung zu einer Win-Win-Situation führt: Davon profitieren nicht nur die Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch die Einrichtungen, die sich auf diesen Weg gemacht haben.“
 
Der Landesinitiative haben sich bereits zahlreiche Partner angeschlossen. Dazu gehören der Westdeutsche Rundfunk, der Landschaftsverband Rheinland, der Landesverband der Volkshochschulen NRW, der Paritätische Wohlfahrtsverband in NRW, die Bezirksregierung Arnsberg, die Städte Duisburg, Gelsenkirchen und Solingen sowie die Städtekooperation des Ruhrgebiets „Integration. Interkommunal“ und die Kreisverwaltungen Soest und Lippe, außerdem: das Jobcenter Duisburg, die Polizei Gelsenkirchen, das Multikulturelle Forum in Lünen und der Caritas Verband für den Kreis Unna.
 
Mehr Informationen: www.interkulturell.nrw.de

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