Filmpremiere: „Eines Tages…“ bietet wertvolle Hilfe

28. April 2010

Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: „Wertvolle Unterstützung für alle, die vom Thema Demenz betroffen sind“ / Filmpremiere: „Eines Tages…“ in der Lichtburg in Essen

Der Spielfilm "Eines Tages..." bietet wertvolle Unterstützung für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen. Darauf machte Gesundheitsstaatssekretär Döllinger bei der Premiere aufmerksam.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Derzeit leben in Deutschland mehr als eine Million Menschen mit einer Demenz, zwei Drittel von ihnen leiden unter Alzheimer. Wissenschaftler prophezeien, dass im Jahr 2030 die Zahl der Erkrankten gut zwei Mil­lionen erreicht haben wird. „Menschen mit Demenz möchten meist so lange wie möglich in vertrauter Umgebung leben. Häufig übernehmen Angehörige die häusliche Betreuung und Pflege. Sie sollen möglichst schnell und unkompliziert an alle wichtigen Informationen gelangen und Unterstützung in einem weit gespannten Hilfenetz finden“, erklärte der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, Dr. Walter Döllinger, heute (28. April 2010) bei der Premiere des Spielfilms „Eines Tages…“ in Essen. Der Film schildert eindrücklich die Schicksale und Lebenssituationen unterschiedlichster von einer Demenzerkrankung Betroffener.

„Der Film fesselt und begeistert alle Menschen wie kein anderes Medium es schafft – deshalb ist es der vielleicht beste Weg, Wissen über ein noch immer angstbesetztes, weitläufig unbekanntes und auch sehr komplexes Thema wie Demenz zu vermitteln“, sagte Döllinger. Der Spielfilm und auch die DVD-Box zum Thema sollen pflegenden Ange­hörigen ganz konkrete Hilfen für den Alltag bieten und auch das Ver­ständnis für das Verhalten von Menschen mit Demenz fördern.
Der Filmratgeber „Demenz“ mit dem Spielfilm „Eines Tages...“ greift die wesentlichen Themen rund um die Betreuung von Menschen mit Demenz auf und lässt Betroffene, Angehörige und Experten zu Wort kommen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat es sich in der Landesinitiative Demenz-Service NRW gemeinsam mit den Pflegekassen in Nordrhein-Westfalen zum Ziel gesetzt, ein enges Netz von Hilfsangeboten für Angehörige von Demenzkranken zu spannen. „Nordrhein-Westfalen hat als einziges Bundesland im Rahmen seiner "Landesinitiative-Demenzservice" eine Infrastruktur von 13 regional zuständigen Demenz-Servicezentren (DSZ) geschaffen“, sagte Döllinger. Diese stehen bereit, um alle Fragen zur Demenzerkrankung zu beantworten. Außerdem bieten sie zusätzliche Informationen und werben für den Ausbau von Betreuungsstrukturen. Informieren kann sich dort jeder: Sowohl Mitarbeiter aus Medizinbereich und profes­sioneller Pflege, aber auch ratsuchende Angehörige oder betreuende Ehrenamtler erhalten im DSZ die gesuchte Hilfe.

Die landesweit mehr als 300.000 an Demenz erkrankten Menschen werden überwiegend zu Hause von ihren Angehörigen betreut. „Sie alle – Angehörige wie Betreuer – sollen nicht allein gelassen werden“, sagte der Staatssekretär. Schon heute gibt es im Rahmen der Landesinitiative mehr als 1.000 lokale Unterstützungsangebote wie Betreuungsgruppen für Alzheimer-Erkrankte oder Gruppen ehrenamtlicher Helfer, die betreuende Familien unmittelbar entlasten. Zur Information und Schulung dieser Laienhelfer soll das Projekt aus Spielfilm und Filmrat­geber neben seiner Verwendung in der beruflichen Ausbildung einen entscheidenden Beitrag leisten.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.