365.000 Euro für Gewinnung und Fortbildung von medizinischem Personal

17. Februar 2010

Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: „So sichern wir die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum!“ / 365.000 Euro für gemeinsames Projekt von acht Kliniken zur Gewinnung und Fortbildung von medizinischem Personal

Acht Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen in der Region Höxter haben ein vorbildliches Konzept entwickelt, um gemeinsam etwas gegen den Mangel an medizinischem Fachpersonal im ländlichen Raum zu unternehmen. Dieses Projekt erhielt die Förderbescheide über rund 365.000 Euro.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Acht Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen in der Region Höxter haben ein vorbildliches Konzept entwickelt, um gemeinsam etwas gegen den Mangel an medizinischem Fachpersonal im ländlichen Raum zu unternehmen. Dieses innovative Projekt ist einer der Preisträger im großen Landeswettbewerb „Med in.NRW“ und erhielt heute die Förderbescheide über insgesamt rund 365.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln.

„Die Projektidee, Personalgewinnung und Weiterbildung gemeinsam zu betreiben, kann ein landesweites Vorbild für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum werden.“ Das sagte Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, heute (17. Februar 2010) in Bad Driburg bei der Übergabe der Förderbescheide.

Die Projektpartner haben ein vielschichtiges Konzept entwickelt, um den Standortnachteil der ländlichen Region mit weit voneinander entfernten Einrichtungen zu kompensieren. Dazu gehört nicht nur, über eine gemeinsame Bewerberdatenbank und einen Stellenpool Fachpersonal im In- und Ausland anzuwerben, sondern auch, den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die berufliche und soziale Integration am neuen Arbeits- und Wohnort zu erleichtern. Ein weiterer Ansatz sind besonders familienfreundliche Arbeitszeitmodelle. Die Fort- und Weiterbildung soll durch ein betriebsübergreifendes Konzept mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel („eLearning“) gesichert werden. Schließlich sollen Videokonferenzen und eine elektronische Wissensdatenbank dazu beitragen, die großen Entfernungen zwischen den Partnerstandorten zu überbrücken.

Das Projekt „Impulse – Netzwerk der Gesundheitswirtschaft in der Region Höxter zur Akquise, Integration, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern“ ist eines von 33 Siegerprojekten im Wettbewerb „Med in.NRW – Innovative Gesundheitswirtschaft“. In diesem größten Wettbewerb des Landes im Rahmen des NRW-EU-Ziel2-Programms sind im Jahr 2008 insgesamt 235 Beiträge eingereicht worden. Innerhalb von fünf Jahren stehen bis zu 70 Millionen Euro aus Mitteln der EU, des Landes, der Kommunen und privater Partner für die Umsetzung zur Verfügung.

An dem Projekt beteiligt sind die Krankenhäuser St. Josef Hospital Bad Driburg, St. Vincenz Hospital Brakel, St. Ansgar Krankenhaus Höxter und St. Rochus Krankenhaus Steinheim in Kooperation mit den Bad Driburger Rehabilitationskliniken Marcus-Klinik, Caspar Heinrich Klinik, Park-Klinik Bad Hermannsborn, Knappschafts-Klinik, Klinik Rosenberg und Reha-Zentrum Bad Driburg – Klinik Berlin.

Ansprechpartner für Nachfragen zum Projekt „Impulse“ ist Boris Weber, Verwaltungsleiter der Katholische Krankenhäuser Bad Driburg-Brakel gGmbH, Tel. 05272 / 607 11 20.

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