Eröffnung: NRW-Impftag in Dortmund

21. April 2010

Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: „Impfen ist einfach und schützt effektiv vor vielen gefährlichen Krankheiten“ / Eröffnung des 4. NRW-Impftages

"Die bisherigen Erfahrungen haben mich bestätigt: Wir müssen auch zukünftig immer wieder auf die Bedeutung von Schutzimpfungen hin­weisen und sachlich und fundiert über deren Nutzen aufklären", sagte Gesundheits­staatssekretär Walter Döllinger beim "4. NRW-Impftages".

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die bisherigen Erfahrungen haben mich bestätigt: Wir müssen auch zukünftig immer wieder auf die Bedeutung von Schutzimpfungen hin­weisen und sachlich und fundiert über deren Nutzen aufklären. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Bevölkerung wegen mangelnder oder sogar falscher Informationen mehr Angst vor der Impfung als vor der Krankheit hat.“ Das sagte der nordrhein-westfälische Gesundheits­staatssekretär Dr. Walter Döllinger heute (21. April 2010) in Dortmund anlässlich des „4. NRW-Impftages“.

Das Thema Impfen hat gerade in den letzten Monaten eine wichtige Rolle gespielt, verursacht durch den unter dem Namen „Schweine­grippe“ weithin bekannt gewordenen Erreger der Neuen Influenza A H1N1, der sich schnell ausgebreitet und pandemische Ausmaße er­reicht hatte. „Alle im Gesundheitswesen Beteiligten haben mit großem Einsatz und vereinten Kräften unter anderem dafür gesorgt, der Bevöl­kerung dieses Landes ein zeitnahes Impfangebot zu machen und so viele Menschen, insbesondere Personen mit hohen Risiken, vor einer Infektion geschützt“, erklärte Döllinger.

Neben der Schweinegrippe-Pandemie und der Diskussion über die daraus folgenden Lehren waren weitere Schwerpunktthemen der 4. nordrhein-westfälischen Fachtagung die „Impfungen bei Jugendlichen unter Public Health Aspekten“ und „Impfungen – Aspekte aus der Praxis“.

Auch in Nordrhein-Westfalen bestünden trotz aller Fortschritte in den letzten Jahren noch immer Impflücken, so der Staatssekretär. Neben der Grippe bestehe insbesondere bei Masern Nachholbedarf. „Dabei sollte jeder wissen: Impfen schützt!“, sagte Döllinger. Jede Impfung bedeute zudem nicht nur Schutz für sich selbst, sondern auch Schutz für die Menschen, die sich nicht impfen lassen dürfen, weil bestimmte gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Vorerkrankungen dies ver­bieten. Der NRW-Impftag trage als regelmäßiges Informations- und Diskussionsforum auf Landesebene dazu bei, eine Abstimmung zwischen den Beteiligten im Gesundheitswesen weiter zu intensivieren, die Bevölkerung zu informieren und über erzielte Erfolge und Nachbes­serungsbedarf beim Impfschutz zu berichten.

Wissenswertes zum Thema Grippe und Impfungen:

  • Das Impfmobil des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA) unterstützt die Kommunen bei aufsuchenden Impfan­geboten.
  • Informationen zum Thema Impfen und zu empfohlenen Impfungen findet man auf der Homepage des MAGS bzw. auf der Seite www.impfen.nrw.de Dort kann man auch einen Wissenstest zum Impfschutz machen sowie Broschüren und Kampagnenplakate einsehen und anfordern.
  • Von dort gelangt man auch zu weiterführenden Informationen, zum Beispiel des Robert Koch-Instituts oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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