Staatssekretär ehrt „Großartige Vorbilder"

16. Oktober 2009

Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: „Großartige Vorbilder zeigen, wie man trotz Handicap aus seinem Leben etwas machen kann“ / Minister Karl-Josef Laumann ist Schirmherr des VdK-Integrationspreises für Menschen mit Behinderung

„Die Preisträgerinnen und Preisträger sind großartige Vorbilder für uns alle. Denn sie zeigen, dass man trotz Handicap aus sich und seinem Leben etwas machen kann.“ Das sagte Staatssekretär Walter Döllinger anlässlich der Verleihung des „VdK-Integrationspreises für Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung“.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Die Preisträgerinnen und Preisträger sind großartige Vorbilder für uns alle. Denn sie zeigen, dass man trotz Handicap aus sich und seinem Leben etwas machen kann, wenn man sein Schicksal in die Hand nimmt.“ Das sagte Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, heute (16. Oktober 2009) in Düsseldorf anlässlich der Verleihung des „VdK-Integrationspreises für Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung“.

Mit dem Integrationspreis würdige der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen außergewöhnliche Leistungen von Menschen mit Behin­derung in Ausbildung und Beschäftigung und wolle damit Unkenntnis und Vorurteilen in der Bevölkerung wie auch bei Arbeitgebern ent­gegentreten.

Staatssekretär Dr. Döllinger: „Minister Karl-Josef Laumann hat sehr gerne wieder die Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb übernommen, weil ihm die berufliche und gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen eine echte Herzensangelegenheit ist. Wir würdigen heute bewundernswerte Menschen, die trotz ihres Handicaps hervor­ragende Mitspieler in ihrem Team sind. Sie setzen ein Zeichen nicht nur für berufliche Teilhabe, sondern für eine umfassende gesellschaftliche Integration.“

Mit dem Integrationspreis sei der VdK ganz auf der Linie der Landes­regierung, die mit ihrem Sonderprogramm „Teilhabe für alle“ gerade auch bei der Bildung und beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung neue Akzente setze und Behinderte in die Mitte der Gesellschaft hole, so Staatssekretär Dr. Döllinger. Aktuell umfasst das Programm über 50 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren. In diesem Jahr stehen dafür rund 188 Millionen Euro zur Verfügung. Im Bereich Ausbildung und Arbeit stehen im Mittelpunkt:

  • Das neue Landesprogramm „Integration unternehmen!“. Innerhalb von drei Jahren sollen 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwer­behinderte Menschen in Integrationsunternehmen geschaffen werden. Dafür stehen insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene“. Seit 2007 wurden insgesamt 310 Plätze angeboten. Für das laufende Ausbildungsjahr planen Land und Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit eine Fortsetzung. Aus Landes- und EU-Mitteln sollen wieder 1,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Werkstätten für behinderte Menschen. Hier finden Menschen Arbeit, die wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. In Nordrhein-Westfalen gibt es 104 Werkstätten mit fast 61.000 Arbeitsplätzen. Das Land stellt trotz schwieriger Haushaltslage auch in diesem Jahr acht Millionen Euro für Ausbau und Ausstattung zur Verfügung.

Mit dem VdK-Integrationspreis im Gesamtwert von 18.000 Euro werden in diesem Jahr neun Preisträgerinnen und Preisträger aus ganz Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ihre Arbeitsorte sind Bielefeld, Düsseldorf, Essen, Köln, Lennestadt, Mönchengladbach und Warstein. Die Aktion des Sozialverbandes VdK wird unterstützt von den Land­schaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe, dem DGB, dem Nordrhein-Westfälischen Handwerkstag, der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände, den Industrie- und Handelskammern, der Regio­naldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, dem nordrhein-westfälischen Landtag und dem Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Initiator und Geldgeber ist der VdK.

In Nordrhein-Westfalen leben 2,3 Millionen behinderte Menschen (fast 13 Prozent der Bevölkerung), 1,6 Millionen (neun Prozent der Bevöl­kerung) sind schwerbehindert und haben einen Schwerbehindertenaus­weis.

Informationen zum VdK, zum Integrationspreis und den Preisträgern gibt es unter www.vdk.de/nrw

Informationen zur Behindertenpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen und zum Programm „Teilhabe für alle“ unter www.mags.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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