Gesundheit: Augen auf beim Sonnenbrillen-Kauf

12. Juli 2010

Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: „Augen auf beim Sonnenbrillen-Kauf!“

Eine Sonnenbrille sollte in erster Linie die Augen ihres Trägers vor der schädlichen UV-Strahlung schützen. Beim Kauf ist es wichtig, auf die CE-Kennzeichnung der Brille zu achten. Damit bestätigt der Hersteller, dass die Sonnenbrille den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen genügt.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Über Geschmack lässt sich streiten – das gilt auch und vor allem für Accessoires wie Sonnenbrillen. Modisch sollen sie sein, dem Träger gut stehen und das sommerliche Outfit ergänzen. Doch den wichtigsten Punkt lassen viele Verbraucher unberücksichtigt: Eine Sonnenbrille sollte in erster Linie die Augen ihres Trägers vor der schädlichen UV-Strahlung schützen. Dass die unsichtbare Strahlung schädlich für die Haut ist, weiß mittlerweile jeder und schützt sich im Sommer mit entsprechenden Cremes und Kleidung. Nur die Augen sind häufig zu wenig oder gar nicht gegen das ultraviolette Licht abgeschirmt. „Wer seine Sonnenbrille deshalb nicht nur nach ästhetischen, sondern zusätzlich nach funktionalen Punkten aussucht, behält auch an den schönsten Sonnentagen noch den Durchblick“, sagte der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, Dr. Walter Döllinger, heute (12. Juli 2010).

Was viele nicht wissen: Nicht die Tönung einer Sonnenbrille ist entscheidend für ausreichenden Schutz, sie schwächt einfach nur das sichtbare Licht ab. Bei jeder Kaufentscheidung sollte deshalb auf die CE-Kennzeichnung der Brille geachtet werden. Damit bestätigt der Hersteller, dass die Sonnenbrille den gesetzlichen Sicherheitsanforderungen genügt. Bezeichnungen wie „UV 400“ oder „100% UV-Schutz“ sind allerdings nur Indizien für einen ausreichenden Schutz – sie stimmen häufig nicht. Wer ganz sicher gehen will, lässt sich beim Kauf der Sonnenbrille von seinem Optiker beraten.

In puncto Design sollte lediglich beachtet werden, dass die Gläser wenigstens bis zu den Augenbrauen und bis an den Gesichtsrand reichen. Die Farbe der Gläser sollte den jeweiligen Sichtverhältnissen angepasst sein. Wer sich für braune oder graue Brillengläser entscheidet, hat gleichzeitig einen guten Blendschutz und sieht trotzdem noch alle Farben. Rot, Gelb und Orange hingegen verstärken den Kontrast und hellen das Bild auf – optimal für schlechte Sichtverhältnisse bei trübem Wetter. „Vor allem im Straßenverkehr sollte aber auf bunt eingefärbte Gläser verzichtet werden, weil sie die Sicht zu stark verfälschen“, sagte Döllinger. Für einen Tag am Strand hingegen ist die Farbe reine Geschmackssache – nur der UV-Schutz sollte ausreichend sein.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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