Telemedizin verbessert die Versorgung und spart Ressourcen

10. Februar 2009

Staatssekretär Dr. Döllinger: „Telemedizin verbessert die Versorgung und spart Ressourcen“ / Fachtagung in Düsseldorf

"Obwohl niemand bestreitet, dass die Telemedizin Potential und Zukunft hat, werden in Deutschland höchstens ein Prozent der Patienten telemedizinisch versorgt", betonte Gesundheitsstaatssekretär Walter Döllinger heute auf der Fachtagung "Klinische Telemedizin – Telemedizin für die Klinik".

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Obwohl niemand bestreitet, dass die Telemedizin Potential und Zukunft hat, werden in Deutschland höchstens ein Prozent der Patienten telemedizinisch versorgt“, betonte heute (10. Februar 2009) Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsmi­nisterium. Damit liege Deutschland weit hinter den USA, Australien, Ka­nada oder Norwegen. „Zum Vergleich: Der telemedizinische Versorgungsgrad z.B. in der Kardiologie liegt in Israel bei bis zu 50 Prozent“, erklärte Dr. Döllinger auf der Fachtagung „Klinische Telemedizin – Telemedizin für die Klinik“ des Zentrums für Telematik im Gesundheitswe­sen und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

„Wenn telemedizinische Anwendungen aber zukünftig stärker zum Ein­satz kommen, dann vorwiegend in Krankenhäusern. Die heutige Fach­tagung zeigt, dass man die Bedeutung der Krankenhäuser für die Entwicklung neuer telemedizinischer Dienstleistungen nicht unterschätzen sollte. Die Landesregierung will diesen Modernisierungsprozess aktiv unterstützen“, sagte Dr. Döllinger. So wird es auf dem geplanten Ge­sundheitscampus ein Zentrum für Telemedizin geben. Auch soll eine Modellregion aufgebaut werden mit dem Ziel, die Basis für Anwendun­gen der Telemedizin zu verbreitern.

„Die Zeit im deutschen Gesundheitswesen ist reif, um neue Informati­onstechnologien so zu nutzen, wie es in allen anderen Bereichen selbstverständlich ist“, sagte Dr. Döllinger. „Wenn es unstrittig ist, dass die Telemedizin helfen kann, die medizinische Versorgung und die Le­bensqualität des Patienten zu verbessern und gleichzeitig Ressourcen zu sparen, dann müssen wir sie auch nutzen. Schließlich kann die Te­lemedizin dazu beitragen, dass Spezialistenwissen nicht in den Bal­lungszentren bleibt, sondern auch den Patientinnen und Patienten auf dem Land zugute kommt und somit eine qualitativ hochwertige Versor­gung von Beginn an sichergestellt wird.“

Info: Die Telemedizin als ein Anwendungsbereich der Telematik im Ge­sundheitswesen, umfasst Prävention, Diagnostik und Therapie unter Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen Distanz zwischen Ärzten, Therapeuten  und Patienten.

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