Bekämpfung von Krebs wird weiter vorangebracht

12. November 2009

Staatssekretär Dr. Döllinger: „Die Bekämpfung von Krebs wird weiter vorangebracht“ / Einstimmiger Beschluss der Krebsregister-Gesellschafter für Sitz auf Gesundheitscampus

„Der einstimmige Beschluss der Gesellschafter, das Krebsregister von Münster auf den Gesundheitscampus nach Bochum zu verlagern, wird die Bekämpfung von Krebskrankheiten weiter voranbringen.“ Das sagte Staatssekretär Walter Döllinger heute im Anschluss an die Gesellschafterversammlung in Münster. Das Krebsregister wird voraussichtlich im Jahr 2012 seinen bisherigen Standort in Münster verlassen und auf den Gesundheitscampus umziehen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Der einstimmige Beschluss der Gesellschafter, das Krebsregister von Münster auf den Gesundheitscampus nach Bochum zu verlagern, wird die Bekämpfung von Krebskrankheiten weiter voranbringen. Diese Ent­scheidung ist keine Entscheidung gegen Münster, sondern eine Ent­scheidung für die in Münster geborene Idee eines Krebsregisters“, betonte im Anschluss an die Gesellschafterversammlung Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

„Das Krebsregister ist bundesweit in seiner Größe einzigartig  und ein Meilenstein  bei der Krebsbekämpfung in Nordrhein-Westfalen“, sagte Döllinger heute (12. November 2009) in Münster. Das Krebsregister wird voraussichtlich im Jahr 2012 seinen bisherigen Standort in Münster verlassen und auf den Gesundheitscampus umziehen. Im  Zuge der Verlagerung soll weiterhin ein Konzept zur Verbindung der Erfassung von Krebsfällen durch das Krebsregister und der klinischen Dokumen­tation zur Sicherung der Behandlungsqualität entwickelt werden. „Ich sehe in der Verlagerung des Krebsregisters eine große Chance und neue Möglichkeiten für die unentbehrliche landesweite Arbeit der Einrichtung“, erklärte Staatssekretär Döllinger.

Das Krebsregister erhebt, speichert und analysiert Daten über das Auf­treten und die Häufigkeit von Krebserkrankungen. Damit werden ver­lässliche Aussagen über deren Entwicklungen möglich. Das Register sichert bereits seit Juli 2005 für ganz Nordrhein-Westfalen wichtige Informationen über Krebsarten. Neuer Geschäftsführer zum 1. Januar 2010 wird Dr. Oliver Heidinger.

Auf dem Gesundheitscampus werden Einrichtungen der Gesundheits­wirtschaft in einem Zentrum gebündelt, vernetzt und weiterentwickelt. Neben dem Krebsregister werden dort unter anderem die bundesweit erste Hochschule für Gesundheit, das Landesinstitut für Arbeit und Gesundheit sowie das Clustermanagement „Gesundheitswirtschaft“ angesiedelt. „Wir errichten mit dem Campus ein Kompetenzzentrum mit europaweiter Strahlkraft – es steht für Innovation, Dialog und Qualität in den Bereichen gesundheitliche Versorgung, Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsforschung und Gesundheitswissenschaft“, erklärte Staatssekretär Döllinger.

Ausdrücklich betonte der Staatssekretär, dass mit der Verlagerung des Krebsregisters der Gesundheitsstandort Münster und Münsterland nicht gefährdet werde. „Stadt und Region bleiben ein stark etablierter Stand­ort“, sagte Döllinger. Das Land unterstütze die Gesundheitswirtschaft einschließlich des Gesundheitswesens dort mit mindestens 15 Millionen Euro. Das Spektrum reiche von Pflegedienstleistern bis hin zu einer intensiven Forschungslandschaft. „Die Gesundheitswirtschaft ist in Münster und der Region nach dem Verarbeitenden Gewerbe der zweit­größte Wirtschaftszweig“, erklärte Döllinger. Immerhin seien allein in Münster mehr als 30.000 Menschen in der Gesundheitswirtschaft be­schäftigt. „Das ist die Spitzenposition in Nordrhein-Westfalen“, sagte der Staatssekretär. Im gesamten Münsterland arbeiteten 95.000 Beschäf­tigte in der Branche. „Diese Zahlen sprechen für sich“, betonte Döllinger.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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