Landesstand auf der internationalen Fach­messe „Pollutec“ in Paris eröffnet

1. Dezember 2009

Staatssekretär Dr. Baganz eröffnet den Landesstand auf der internationalen Fach­messe „Pollutec“ in Paris: „Energieeffizienz, Klimaschutz, Ressourcenschonung – Umwelttechnologien aus Nordrhein-Westfalen“

Als eine der wichtigsten Fachmessen rund um die Themen Wasser-, Luft-, Lärm- und Umwelttechnik ist die Pollutec Horizons 2009 vom 1. bis zum 4. Dezember in Paris ein Muss für alle Anbieter von umwelt- und energiebezogenen Technologien und Konzepten. Deshalb beteiligt sich Nordrhein-Westfalen jetzt bereits zum zehnten Mal.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Als eine der wichtigsten Fachmessen rund um die Themen Wasser-, Luft-, Lärm- und Umwelttechnik ist die Pollutec Horizons 2009 vom 1. bis zum 4. Dezember in Paris ein Muss für alle Anbieter von umwelt- und energiebezogenen Technologien und Konzepten. Deshalb beteiligt sich Nordrhein-Westfalen jetzt bereits zum zehnten Mal mit einem Landesgemeinschaftsstand in Halle 5 an der französischen Umweltmesse. In diesem Jahr präsentiert das Land einen Querschnitt von leistungsstarken Unternehmen und Einrichtungen aus den Schwerpunktbereichen Umwelt, Wasser und Erneuerbare Energien. Dr. Jens Baganz, Staatssekretär für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, hat den Gemeinschaftsmessestand heute (1. Dezember 2009) eröffnet.

„Nordrhein-Westfalen als die Umwelt- und EnergieRegion Nummer 1 in Europa wird seine hervorragende Leistungsbilanz bei den zukunftsfähigen Umwelt- und Energietechnologien den erwarteten rund 40.000 Fachbesuchern präsentieren. Schon heute findet man in Nordrhein-Westfalen alle zukunftsweisenden Technologien im Bereich der Umwelttechnologien, der Nutzung regenerativer Energien, aber auch zur Verbesserung der Energieeffizienz“, so Dr. Baganz. Bisher wurden allein für die Entwicklung, Demonstration und Markteinführung innovativer Energietechnologien sowie die Energieberatung rund 725 Mio. Euro Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union (EFRE-Programm) für rund 62.000 Projekte aufgewendet.

Bereits am ersten Messetag bietet eine Kooperationsveranstaltung des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Pariser Region Île-de-France eine hervorragende Plattform für den internationalen Erfahrungsaustausch leistungsstarker Regionen. Neue Methoden der Wasser- und Abwasserbehandlung werden hier ebenso vorgestellt und diskutiert wie die neues-ten Technologien in den Bereichen Mobilität und Waste-to-Energy. Auf dem nordrhein-westfälischen Stand zeigt auch das Cluster EnergieRegion.NRW mit den Themen Bioenergie, energieeffizientes Bauen, Kraftstoffe der Zukunft sowie Geothermie Flagge. Das Cluster Umwelttechnologien ist bei der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Messe vertreten.

Rund 15,3 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauches und 9,6 Prozent des Endenergieverbrauches stammten 2008 aus erneuerbaren Energien. Dabei wurden rund 120 Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart. An erster Stelle bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien liegt die Windkraft, die 6,5 Prozent des bundesdeutschen Stromverbrauches erzeugte. Dann folgen die Biomasse mit 3,7 Prozent und die Wasserkraft mit 3,4 Prozent.

Als besonderes und vielfach prämiertes Beispiel für eine europaweit anerkannte Projektierung gelten die Bereiche Energieeffizientes Bauen und Wohnen in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt „50 Solarsiedlungen in NRW“ zeigt zum Beispiel auf Siedlungsebene die Möglichkeiten der aktiven und passiven Solarenergienutzung für die Wärme- und Stromerzeugung und unterstützt somit die breite Einführung des solaren und energiesparenden Bauens. Mittlerweile sind 29 Siedlungen im Neubau und im Bestand mit fast 7.000 Bewohnern fertig. 18 weitere Siedlungen werden aktuell gebaut und damit ist Nordrhein-Westfalen europaweit Spitzenreiter in Sachen Solarsiedlungen. Als Bestandteil der nordrhein-westfälischen Energie- und Klimaschutzstrategie sollen mit dem neuen technologieoffenen Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ die wärmebedingten CO2-Emissionen in Wohnsiedlungen weiter konsequent reduziert werden. Hierfür können im Neubau wie auch in der Sanierung alle Effizienztechnologien, die zur CO2 Einsparung geeignet sind, eingesetzt werden.
„Produkte aus Nordrhein-Westfalen haben beste Exportchancen auf den Weltmärkten. Das gilt für alle Umwelttechnologien im Bereich Wasser- und Abfallwirtschaft oder für die moderne Kraftwerks- und Netztechnik ebenso wie für die Solarenergie, die Brennstoffzelle, die Nutzung von Grubengas oder moderne hochleistungsfähige Windkraftanlagen. Erneuerbare Energien bedeuten nicht nur für Nordrhein-Westfalen oder Deutschland, sondern auch für Frankreich eine große Chance, die Importabhängigkeit bei der Energieversorgung nachhaltig zu verringen", so Staatssekretär Dr. Baganz. 
Weitere Informationen:
www.energieregion.nrw.de; www.umwelttechnologie.nrw.de und www.pollutec.com

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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