Staatspreisträgerin Prof. Helga Grebing verstorben

27. September 2017

Staatspreisträgerin Prof. Helga Grebing verstorben

Die nordrhein-westfälische Staatspreisträgerin, Professorin Dr. Helga Grebing, ist am 25. September 2017 im Alter von 87 Jahren in ihrer Geburtsstadt Berlin verstorben.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Staatspreisträgerin, Professorin Dr. Helga Grebing, ist am 25. September 2017 im Alter von 87 Jahren in ihrer Geburtsstadt Berlin verstorben. „Helga Grebing hat sich um unser Land Nordrhein-Westfalen verdient gemacht. Sie hat Generationen von Historikerinnen und Historikern die Kraft und den Wert von Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheitswillen gelehrt und nicht nur die Studierenden mit ihrer Bescheidenheit und ihrem optimistischem Humor beeindruckt und geprägt“, so Ministerpräsident Armin Laschet.
 
Helga Grebing wurde 1930 in Berlin geboren. Die deutsche Historikerin von internationalem Ansehen beeindruckte ihre Leser und Gesprächspartner auch als Zeitzeugin. Ihre Erfahrungen aus der Nachkriegszeit prägten sie persönlich, wissenschaftlich, menschlich. Aber Helga Grebing blickte keineswegs nur zurück. Sie war eine Intellektuelle, die auch für ihre scharfen Analysen der Gegenwart bekannt war.
 
1988 übernahm Helga Grebing nach akademischen Stationen in Frankfurt und Göttingen eine Professur für Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum und die Leitung des „Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“, später „Institut für soziale Bewegungen“ im „Haus der Geschichte des Ruhrgebiets“ bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 1995.
 
Helga Grebings unzählige Publikationen eröffneten neue Blickwinkel auf die deutsche Vergangenheit und boten Perspektiven für unsere Zukunft. Ihre „Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“, wurde von Hunderttausenden gelesen und in viele Sprachen übersetzt.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen würdigte die herausragenden Verdienste der außergewöhnlichen Chronistin deutscher Geschichte im Jahr 1991 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und 1996 mit der höchsten Auszeichnung unseres Landes, dem Staatspreis.
 
„Wir trauern mit denen, die sich ihr verbunden fühlen und werden Helga Grebing stets ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte der Ministerpräsident.
 

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