Staatliche Konjunkturpakete müssen Wirkung auf dem Arbeitsmarkt entfalten

31. März 2009

Staatliche Konjunkturpakete müssen Wirkung auf dem Arbeitsmarkt entfalten / Minister Karl-Josef Laumann: „Jetzt gegen drohenden Fachkräftemangel ausbilden“

„Der demographische Wandel wird es in Zukunft schwerer machen, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen. Deshalb sollte jetzt jeder Arbeitgeber sein Ausbildungsengagement trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten fortsetzen", appelliert Arbeitsminister Karl-Josef Laumann an die Unternehmen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

„Der demographische Wandel wird es in Zukunft schwerer machen, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen. Deshalb sollte jetzt jeder Arbeitgeber sein Ausbildungsengagement trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten fortsetzen. Eine gute fundierte Berufsausbildung im eigenen Betrieb ist der beste Schutz vor einem drohenden Fachkräftemangel“, appellierte heute (31. März 2009) der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann an die Unternehmen. Er sei zwar froh darüber, dass die gemeldeten Ausbildungsstellen bislang nicht so dramatisch wie befürchtet einbrechen. Dennoch müssten sich jetzt alle dafür einsetzen, dass möglichst jeder junge ausbildungswillige und ausbildungsfähige Jugendliche eine Ausbildungsstelle finde.

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mache Grund zur Sorge. „Die von einigen verantwortungslosen Bankern verursachte Finanz- und Wirtschaftskrise ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen“, sagte Laumann. „Wir müssen jetzt dafür Sorge tragen, dass die staatlichen Konjunkturpakete nun auch ihre Wirkung auf dem Arbeitsmarkt entfalten.“

„Verantwortungsbewusste Unternehmer in Nordrhein-Westfalen tun zurzeit erkennbar alles, um qualifizierte Fachkräfte zu halten. Das belegen unter anderem die aktuellen Zahlen zur Kurzarbeit. Die Betriebe sichern sich damit aber auch ihre Chancen für die Zeit nach der Krise. Das ist gut so. Wenn die Konjunktur wieder anzieht, brauchen die Betriebe motivierte Mitarbeiter. Nur dann können sie neue Chancen nutzen“, ergänzte Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Es sei zwar gut, dass immer mehr nordrhein-westfälische Unternehmen versuchen, die Krise durch Kurzarbeit zu überstehen, meinte Arbeitsminister Laumann. Kurzarbeit münde aber bei Unternehmen, deren Auftragslage sich nicht bessere, trotz verbesserter Rahmenbedingungen oft in Arbeitslosigkeit.

„Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird alles unternehmen, damit der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt vor der Wirtschaftskrise schnellstmöglich fortgesetzt wird. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir heute immer noch über 250.000 Arbeitslose weniger haben als bei Regierungsantritt im Mai 2005“, so Laumann weiter.

„Wir haben gute Ausgangsbedingungen, diese Krise zu meistern. Zum einen hat Nordrhein-Westfalen die gute Konjunktur der vergangenen Jahre genutzt. Seit Mai 2005 sind 295.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden und die Zahl der Arbeitslosen ist um 265.000 gesunken.  Bund und Länder arbeiten in einer konzertierten Aktion zusammen, damit das Konjunkturpaket II seine volle Wirkung entfalten kann“, meinte Laumann. 

Näher Informationen dazu finden Sie unter: http://www.mags.nrw.de/02_Arbeit/001_Arbeitsmarkt/einsatz-fuer-arbeit/index.php

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

 

März 2009

Veränderung gegenüber März 2008

Veränderung gegenüber Mai 2005

Stand

Mai 2005

Arbeitslose insgesamt

806.888

+ 18.654

- 254.178

1.061.066

Arbeitslose SGB II (Langzeit-arbeitslosigkeit, ALG II)

556.565

- 25.183

- 100.242

656.807

Arbeitslose (weniger als 12 Mon.) (SGB III, Arbeitslosengeld I)

250.323

+ 43.837

- 153.936

404.259

Sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte

 5.820.600

(1/2009)

+ 60.221

(1/2008)

+ 256.989

5.563.611

 

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