Sportvereine als Integrations­motoren nutzen

27. Februar 2009

Sport fördert emotionale Identifikation mit Deutschland. Sportvereine als Integrationsmotoren nutzen!

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto „Dabei sein ist alles! – Einbindung von jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in den Sport“ haben der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, das Innenministerium und der Landesportbund auf das großes Integrationspotenzial des Sports aufmerksam gemacht.

Der Integrationsbeauftragte teilt mit:

Mit einer gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto „Dabei sein ist alles! – Einbindung von jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in den Sport“ haben heute (27. Februar 2009) in Köln der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, das Innenministerium und der Landesportbund auf die besondere Bedeutung des Sports als großes Integrationspotenzial zur Einbindung von Mädchen und jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte aufmerksam gemacht.

„Lediglich etwa 10 Prozent aller Mädchen und jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte sind im organisierten Sport aktiv. Daher brauchen wir mehr Schnupperangebote der Sportverbände um Hürden zu überwinden. Ziel ist es, dass aus niederschwelligen Angeboten lang­fristige Bindungen werden“, erklärt der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen und ergänzt „der Sport ist besonders geeignet, die gesellschaft­liche Integration zu unterstützen. Im Mittelpunkt des sportlichen Geschehens steht die Leistung, die unabhängig von Herkunft, Sprache, sozialem oder kulturellem Hintergrund ist. Durch persönliche Begeg­nungen und gemeinsame Aktivitäten unterschiedlicher Gruppen können Freundschaften entstehen, Ressentiments abgebaut und die Integration in das Gemeinwesen erleichtert werden. Zudem fördert der Sport die emotionale Identifikation mit Deutschland.“

Der Integrationsbeauftragte appellierte sowohl an die jungen Frauen und an die Eltern mit Zuwanderungsgeschichte als auch an die Verant­wortlichen in den Sportvereinen für mehr Beteiligung von Mädchen und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte im organisierten Sport. Zudem betonte er vor diesem Hintergrund die Bedeutung des Schulsports.

„Wir müssen den Eltern mit Zuwanderungsgeschichte viel deutlicher machen, wie wichtig Sport für die Gesundheit und die gesellschaftliche Integration ihrer Kinder ist. Auch die Chancen und Potentiale für die Mädchen, die durch den Sport ermöglicht werden, müssen wir den Eltern stärker vermitteln. Hierfür sind z. B. erfolgreiche Vorbilder im Sport mit Zuwanderungsgeschichte besonders geeignet. Gleichzeitig müssen sich die Sportvereine aber auch stärker für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte öffnen - auch auf der Führungsebene", so Thomas Kufen.

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