KiBiz: Mehr flexible Betreuungszeiten

28. April 2010

Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und Minister Armin Laschet einig: Ausbau von Plätzen für unter dreijährige Kinder muss vorangehen

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) war ein richtiger Schritt in Richtung mehr flexible Betreuungszeiten. Diese Einschätzung teilt der neue Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände Andreas Meiwes mit dem Kinder- und Jugendminister Armin Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Am 1. August 2008 trat das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in Nord­rhein-Westfalen in Kraft. Eine Bilanz zog der neue Vorsitzende der Lan­desarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfa­len, Andreas Meiwes, Diözesan-Caritasdirektor für das Bistum Essen, anlässlich seines Antrittbesuches gemeinsam mit Kinder- und Jugend­minister Armin Laschet Mitte April 2010 in Düsseldorf.

Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass KiBiz gerade für Kin­der und Eltern einen wichtigen Schritt in Richtung mehr flexible Betreu­ungszeiten gebracht hat. Die Verbände sehen auch die Qualität durch die Festschreibung eines festen Personalschlüssels und das Fachkräf­teprinzip als einen wichtigen Schritt - gerade für die die kontinuierliche Förderung. Der Minister unterstrich auch, dass im Rahmen der Revisi­onsdebatte im Jahre 2011 die Erfahrungen der Praxis und der Verbände aufgegriffen und intensiv beraten werden müssen. "Ich nehme die Vor­schläge der Verbände sehr ernst und bin sicher, dass die Verbände sich konstruktiv an der Revisionsdebatte beteiligen", so Minister Laschet.

Die Verbände hatten unter anderem auf mehr Flexibilität im Rahmen der Planung vor Ort, auf den Fachkräftebedarf, die veränderten tariflichen Bedingungen und die Förderstruktur hingewiesen.

Konsens gab es auch darüber, dass der enorme Ausbau an Plätzen für unter dreijährige Kinder weiter gehen muss. Minister Laschet: "Natürlich habe ich Verständnis für die finanziell schwierige Situation der Kommu­nen. Aber bei dieser Aufgabe darf keiner nachlassen. Wie müssen jetzt gemeinsam den Ausbau voranbringen und dafür Sorge tragen dass der Rechtsanspruch für Unterdreijährige ab 2013 zusammen von Land und Kommunen, aber auch von den Trägern ver­antwortlich gestaltet wird", so der Minister.

Das Land fördert im kommenden Kindergartenjahr 90.000 Plätze in Ta­geseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Zu Beginn der Legisla­turperiode im Jahr 2005 waren es noch 11.800 Plätze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338.

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