Spitzengespräch

16. Januar 2015

Spitzengespräch von Wirtschaftsminister Duin mit der nordrhein-westfälischen Versicherungswirtschaft

Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat sich in einem Gespräch mit führenden Vertretern von Versicherungsunternehmen aus NRW über die Lage der Branche und die gegenseitigen Erwartungen ausgetauscht.

 
Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk teilt mit:

Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat sich in einem Gespräch mit führenden Vertretern von Versicherungsunternehmen aus NRW über die Lage der Branche und die gegenseitigen Erwartungen ausgetauscht. Ein Schwerpunktthema war die Frage, wie sich notwendige Investitionen für die Infrastruktur finanzieren lassen und wie sich die Versicherungswirtschaft hier langfristig engagieren kann. „Öffentliche Hand und Versicherungswirtschaft können voneinander profitieren. Wir sollten die finanziellen Möglichkeiten der Versicherungswirtschaft nutzen, um öffentliche Infrastrukturprojekte - etwa Energie- oder Datennetze - realisieren zu können. Gerade in NRW treffen Interesse und Bedarf aufeinander“, sagte Duin.
 
Während die im Land starke Versicherungswirtschaft nach langfristigen, rentablen und sicheren Anlagemöglichkeiten sucht, besteht gleichzeitig ein großer Bedarf an Kapital, um dringend notwendige Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen zu finanzieren. Auf absehbare Zeit sehen Bund und Land keine Möglichkeiten, alle erforderlichen Mittel bereit zu stellen. Diskutiert wurde daher über mögliche Kooperationen zwischen der öffentlichen Hand und der Versicherungswirtschaft im Rahmen von Öffentlich-Privaten-Partnerschafts-Modellen (ÖPP). Dabei bestand Einvernehmen darüber, an konkreten Beispielen prüfen zu wollen, ob ÖPP sowohl wirtschaftlich sinnvoll als auch handhabbar ist.
 
Auch die Auswirkungen und Möglichkeiten, die sich aufgrund der Digitalisierung für die Branche ergeben, waren Thema des Treffens. Kunden verändern ihr Verhalten, indem sie sich beispielsweise im Internet informieren, aber weiter beim Versicherungsvermittler abschließen oder umgekehrt. Rund drei Millionen Personen dürften 2014 direkt online eine Versicherung abgeschlossen haben. Auch die Bedeutung von Online-Beratungen wird in den nächsten Jahren wachsen. „Die rasend schnelle Entwicklung der digitalen Technologie wird absehbar auch in der Versicherungswirtschaft große Veränderungen mit sich bringen. Hierauf müssen sich die Unternehmen im Interesse ihrer Kunden und Beschäftigten einstellen“, so Minister Duin.
 

Zum Hintergrund:

Die Versicherungswirtschaft ist eine Schlüsselbranche in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2013 arbeiteten hier 76.900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in unserem Bundesland, das ist mehr als jeder vierte Beschäftigte dieser Branche bundesweit (NRW-Quote 25,6 Prozent). Die Brutto-Beitragseinnahmen in Höhe von 250,88 Milliarden Euro flossen zu 26,8 Prozent an Versicherungsunternehmen, die in NRW ansässig sind. Der NRW-Anteil an den Brutto-Beitragseinnahmen der privaten Krankenversicherung beträgt sogar 44,5 Prozent.

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