Sportvereine für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte öffnen

14. November 2009

spin - sport interkulturell – Minister Armin Laschet: „Sportvereine für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte öffnen“

„Das Projekt ‚spin - sport interkulturell’ bietet einen hervorragenden Rahmen, um jungen Menschen und vor allem jungen Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte den Zugang zu Sportvereinen zu erleichtern“, sagte Integrationsminister Laschet heute anlässlich eines Austausch- und Informationstreffens für „spin“-Projektvereine in Duisburg. Mit dem heutigen Treffen ist nach zwei Jahren die Halbzeit des Projekts erreicht.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

„Das Projekt ‚spin - sport interkulturell’ bietet einen hervorragenden Rahmen, um jungen Menschen und vor allem jungen Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte den Zugang zu Sportvereinen zu erleichtern“, sagte Integrationsminister Armin Laschet heute (14. November 2009) anlässlich eines Austausch- und Informationstreffens für „spin“-Projektvereine in Duisburg. Mit dem heutigen Treffen ist nach zwei Jahren die Halbzeit des Projekts erreicht. Im Hinblick auf die langfristige demografische Entwicklung der deutschen Gesellschaft hat das Projekt zum Ziel, die Mitglieder- und Mitarbeiterstruktur der Sportvereine dahingehend zu verändern, dass sie der demografischen Verteilung im Ruhrgebiet entspricht.

„Es ist eine der wichtigen Aufgaben und Herausforderungen unserer Gesellschaft für die Zukunft, dass junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in allen Bereichen des öffentlichen Lebens entsprechend ihres Anteils an unserer Bevölkerung vertreten sind. Dazu gehört auch, dass sie nachhaltig in die Angebote und Strukturen der örtlichen Sportvereine eingebunden werden“, so der Schirmherr des Projektes, Minister Laschet.

Im Rahmen des Projekts sollen besonders Mädchen und junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte gezielt in das Vereinsleben integriert und die beteiligten Sportvereine in ihrer Funktion als wichtige Orte stadtteilbezogener Integration bestärkt werden. Laut einer Mitgliederstatistik des LandesSportBundes waren Mädchen bislang unterdurchschnittlich in Sportvereinen organisiert.
Begonnen hat das Projekt im Jahr 2007 mit je einem Sportverein in den Städten Duisburg, Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen. Derzeit sind 25 Sportvereine in das Projekt eingebunden.

Minister Laschet stellte fest: „Für eine verbesserte Integration junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bedarf es nicht nur eines erweiterten Sportkursangebotes, sondern hierzu müssen auch die hierarchischen Strukturen der Vereine aufgebrochen werden.“ Hierbei, betonte Laschet, sei das Engagement der Vereinsvorsitzenden unerlässlich.

Träger der „spin“-Projektvereine ist die Sportjugend, die Jugendorganisation im LandesSportBund. Projektpartner ist die Stiftung Mercator. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt darüber hinaus vom Bundesamt für Migranten und Flüchtlinge und vom nordrhein-westfälischen Integrationsministerium, das über die gesamte Projektdauer von vier Jahren eine Summe von 207.000 Euro bereitstellt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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