Sonderpreis Umwelt an Schülerinnen und Schüler verliehen

21. Dezember 2011

Sonderpreis Umwelt an Schülerinnen und Schüler verliehen – Minister Remmel gratuliert: „Kluge Ideen für eine ökologische und klimagerechte Zukunft“

15 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben in der Umwelt- und Naturschutz-Akademie in Recklinghausen den vom Land NRW gestifteten Sonderpreis Umwelt erhalten. Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht 2011“, bzw. „Schüler experimentieren 2011“, beschäftigten sie sich unter anderem mit Energieeffizienz, Artenschutz und Ökosystemen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

15 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben in der Umwelt- und Naturschutz-Akademie in Recklinghausen den vom Land NRW gestifteten Sonderpreis Umwelt erhalten. Beim Landeswettbewerb „Jugend forscht 2011“, bzw. „Schüler experimentieren 2011“, beschäftigten sie sich unter anderem mit Energieeffizienz, Artenschutz und Ökosystemen. Dazu sagte Umweltminister Johannes Remmel: „Die Jungen und Mädchen sind Zukunftsgestalter. Sie haben Ideen entwickelt, um Natur und Umwelt zu bewahren. Sie sind kreativ, engagiert und ehrgeizig. Und wir brauchen viele kluge Köpfe, die mit Ideen und Elan unsere Zukunft im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung  gestalten wollen. Der Sonderpreis ermutigt junge Menschen, über den Tellerrand hinauszuschauen und der Welt zu zeigen, wie und wo es klima- und umweltgerecht weitergehen kann.“

Die Schülerinnen und Schüler haben in ihren Forschungsfeldern und Altersstufen jeweils herausragende Leistungen erbracht. Eine unabhängige Jury hat alle Arbeiten aus dem Bereich „Natur und Umwelt“ gesondert bewertet. Der Sonderpreis Umwelt ist zum 29. Mal vergeben worden.

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden ausgezeichnet:

„Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre)

1. Preis (250 Euro): Jochen Dierichsweiler, Yannick Haas und Anton Laack aus Bad Münstereifel, Gruppenarbeit „Stundenplangeregeltes Heizungssystem“. Mit dem Ziel, durch CO²-Minderung und Energieeinsparung zum Klimaschutz beizutragen, haben die Schüler ein Verfahren entwickelt, mit dem beim Heizen der Schule große Mengen an Energie gespart werden kann. Sie haben die Heizungsanlage der Schule an die stundenplananhängige Belegung aller Räume im Gebäude gekoppelt und damit vollautomatisch die Heizungen in den einzelnen Räumen geregelt. Grundlage des entworfenen Verfahrens ist eine für Schulen übliche Software zur Erstellung von Stundenplänen.

2. Preis (200 Euro):
Sabine Heynckes, Einzelarbeit „Die geo-ökologische Betrachtung der Dilborner Benden“. Durch die profunde Betrachtung des Ökosystems „Dilborner Benden“ hat die Schülerin gezeigt, dass die Renaturierung eines Gewässerabschnittes für Pflanzen, tiersoziologisch und im Hinblick auf die Bodenbeschaffenheit Erfolge gebracht hat.

3. Preis (150 Euro): Stefan Meyering, Tim Hegemann und Nelson Ehling aus Rheine, Gruppenarbeit „Watercontrol“. Die Jungforscher haben ein Verfahren entwickelt, um mit vergleichsweise einfachen Mitteln Wasser im Haushalt zu sparen. Der Einspareffekt wird erzielt, indem Temperatur und Volumen direkt über Ventile geregelt werden, so dass das übliche „Wasser laufen“ entfallen kann.

„Schüler experimentieren“ (ab der 4.Klasse bis 14 Jahre)

1. Preis (150 Euro): Phil Bussemas, Niklas Opitz und Till Zerban aus Bielefeld, Gruppenarbeit „Untersuchung zu sozialen Faltenwespen in Bielefeld 2010 unter besonderer Berücksichtigung der kleinen Hornisse (Dolichovespula media)“. Die jungen Insektenforscher haben eine entomologische Lücke geschlossen. Sie haben die Arbeit einer ähnlich erfolgreichen Vorgängergruppe der Schule aus dem Jahr 2010 fortgesetzt und das Vorkommen verschiedener Wespenarten in Bielefeld untersucht. Daraus haben sie Thesen für den Schutz bestimmter Faltenwespen entwickelt.

2. Preis (100 Euro):
Pia Kornfeld, Alina Husemann und Lena Obermark aus Bielefeld, Gruppenarbeit „Corvus frugilegus – ein Problemvogel? Untersuchungen zu Saatkrähen in Bielefeld“. Neben ihren gut dokumentierten Freilandbeobachtungen zu den Saatkrähenkolonien in Bielefeld haben die Schülerinnen ein neues Feld aufgetan: die Akzeptanzprobleme. Sie haben nicht nur die Biotopveränderungen für die Saatkrähe im Rahmen der Stadtentwicklung beleuchtet, sondern über Befragungen der Anwohner zur Lärmbelästigung das Akzeptanzproblem untersucht. Die Schülerinnen konnten zeigen, dass die Toleranzwerte für die Krähen-Kolonien viel höher lagen als erwartet und die Anwohner vorgaben, eher unter dem Straßenlärm zu leiden.

3. Preis (75 Euro):
Albert Plum und Marcus Imbert aus Jüchen, Gemeinschaftsarbeit „Untersuchung der Stress-/Wachstumsreaktion von Maispflanzen nach Behandlung von Spritzmitteln“. Beide Schüler beschäftigten sich mit der Frage, ob es zu der üblichen Behandlung von Maispflanzen mit synthetisch-chemischen Spritzmitteln umweltfreundlichere und gleichzeitig preiswertere und effektive Alternativen gibt. Dazu wurden Versuchsflächen in einem konventionell bewirtschafteten Maisacker angelegt, die mit einmal Brennesseljauche und einmal gar nicht behandelt wurden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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