Sonderpreis des Gesundheitspreises

17. Oktober 2017

Sonderpreis des Gesundheitspreises für Düsseldorfer Projekt des Instituts für Qualität im Gesundheitswesen

Das Projekt „Förderung der interprofessionellen Versorgung Schwerstkranker und Sterbender“ des Instituts für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN) in Düsseldorf erhält den Sonderpreis des Gesundheitspreises NRW.

 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Das Projekt „Förderung der interprofessionellen Versorgung Schwerstkranker und Sterbender“ des Instituts für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN) in Düsseldorf erhält den Sonderpreis des Gesundheitspreises NRW. Verliehen wird dieser außerhalb der diesjährigen Schwerpunktausschreibung. „Schwerstkranke und sterbende Menschen gut zu begleiten und ihre Würde und Selbstbestimmung zu achten, das gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Gesundheitsberufe. Dabei leistet das Düsseldorfer Projekt eine wertvolle und wichtige Arbeit“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger. „Um eine gute medizinische Versorgung und Lebensqualität von Schwerstkranken und Sterbenden sowie ihrer Familien zu erreichen, ist es wichtig, dass alle an der Behandlung beteiligten Gesundheitsberufe Hand in Hand arbeiten und als Team gemeinsam die Patienten versorgen.“
 
Das von der Ärztekammer Nordrhein, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, dem Pflegerat NRW und dem Verband medizinischer Fachberufe gemeinsam ins Leben gerufene und vom IQN durchgeführte Projekt verfolgt eine neue Form des berufsgruppenübergreifenden Lernens zur Verbesserung der regionalen Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden. In dem Projekt wurde ein Schulungsangebot entwickelt, das einen messbaren Effekt bei der Förderung der berufsgruppenübergreifenden Versorgung erzielt. Ziel ist es, palliative Kernkompetenzen wie Respekt vor den Wünschen der Erkrankten, soziale und kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Angehörigen, aber auch die Stärkung der eigenen psychischen Widerstandsfähigkeit zu vermitteln.
 
Die weiteren Preise gehen an das Projekt „Medizinische Hilfen Solingen“, an die St. Augustinus-Kliniken Neuss, an die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie an den Verein „Projekt Ankommen e.V.“ in Dortmund.
 
Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich von der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunktthema war in diesem Jahr „Angekommen in Nordrhein-Westfalen: Flüchtlinge im Gesundheitswesen“. Maßgeblich sind unter anderem der Innovationscharakter eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge. Die Vorauswahl traf eine Jury der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind. Insgesamt haben sich 36 Institutionen mit 36 Projekten beworben. Die diesjährige Verleihung des Gesundheitspreises durch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann findet am 15. Dezember 2017 im Landtag Nordrhein-Westfalen statt.
 
Zusätzliche Informationen zu den Preisträgern und dem Gesundheitspreis auch im Internet: www.gesundheitspreis.nrw.de.
 

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