Betriebskindergarten für Kinder bis sechs Jahre eingeweiht

28. Mai 2009

„Siemens Kiwis“ – Betriebskindergarten für Kinder bis sechs Jahre eingeweiht / Verdoppelung der deutschen Betreuungsplätze auf 800 geplant/ Festredner Laschet, Sauerland, Russwurm betonen hohe Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Feierlich eingeweiht wurde heute der neue Betriebskindergarten von Siemens auf dem Werksgelände in Duisburg-Hochfeld. Als wichtiges Signal und großen Schritt hin zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewertet wurde diese Zukunftsinvestition von allen Festrednern; unter ihnen Minister Armin Laschet.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration und die Siemens AG teilen mit:

Feierlich eingeweiht wurde heute der neue Betriebskindergarten von Siemens auf dem Werksgelände in Duisburg-Hochfeld. Als wichtiges Signal und großen Schritt hin zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bewertet wurde diese Zukunftsinvestition von allen Fest­rednern; unter ihnen Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Siemens-Personalvorstand Dr. Siegfried Russwurm, der betont: „Wir haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und werden die Zahl der unternehmenseigenen Kinderbetreuungsplätze in Deutschland bis 2011 auf 800 fast verdoppeln.“

Minister Laschet: „Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt viel daran, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist dies unabdingbar. Denn: Der Kinderwunsch darf in einer immer älter werdenden Gesellschaft nicht der Karriere wegen oder aus Angst, den Job zu verlieren, scheitern. Die Politik kann hier nur Rahmen setzen, letztendlich ist es die Wirtschaft, die handeln muss. Betriebskindergärten sind also mehr als einfach nur wünschenswert. Sie sind wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft, weil sie die Entscheidung für ein Kind erleichtern.“

„Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Karriere schafft Siemens ein gutes Arbeitsumfeld mit flexiblen Bedingungen bei Arbeitszeit und -ort. Mitarbeiter können so auch als  Führungskräfte in Telearbeit und in Teilzeit gehen, was den Standort Duisburg als Arbeits­platz attraktiver macht“, unterstreicht Adolf Sauerland. Dies bestätigt auch Standortleiter Dr. Lutz Wolkers. Er fügt hinzu: „Mit Eröffnung der Kindertagesstätte stellen wir uns auch der sozialen Verantwortung für unsere aktuellen und potentiellen Mitarbeiter.“

Die neue Kindertagesstätte in Duisburg, die 30 Kindern im Alter von vier Monaten bis zu sechs Jahren zur Verfügung steht, ist die 15. betriebs­nahe Kinderbetreuungseinrichtung von Siemens in Deutschland. Die „Siemens Kiwis“ genannte Tagesstätte macht unter anderem mit Hilfe von Solarspielzeug, durchsichtigen Wänden und Wasserrohren Technik erlebbar. Mit diesem pädagogischen Konzept führt Siemens Kinder an Naturwissenschaften frühzeitig heran und weckt Begeisterung für technische Zusammenhänge.

Betrieben wird die Kindertagesstätte vom Bezirksverband der Arbeiter­wohlfahrt (AWO) Niederrhein. Siemens investiert in die Erstellung des rund 600 Quadratmeter großen Kindergartens rund 1,3 Millionen Euro. Baubeginn war Ende August 2008, Richtfest gefeiert wurde bereits Mitte November 2008. Die 30 Kinder werden in zwei Gruppen à 15 betreut. Der Kindergarten hat montags bis freitags, von 7 bis 17 Uhr, geöffnet. Geplant ist die Öffnung auch während der Schulferien. Die bereits komplett vergebenen Kindergartenplätze sind vornehmlich für Kinder von Werksangehörigen vorgesehen. 

Im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter spielen familienfreundliche Projekte wie Betriebskindergärten eine immer wichtigere Rolle. Nach einer Studie des Bundesfamilienministeriums vertritt unter den Arbeit­nehmern mit Kindern rund Hälfte die Ansicht, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Suche eines neuen Arbeitgebers genauso wichtig ist wie das Gehalt. Zudem profitieren Unternehmen, wenn Fach­kräfte möglichst schnell aus der Elternzeit zurückkehren. Laut einer Untersuchung des Berliner Prognos-Instituts lassen sich Wiederein­gliederungskosten um rund die Hälfte reduzieren, wenn Unternehmen familienfreundliche Maßnahmen ergreifen würden.

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesund­heitssektor tätig. Rund 400.000 Mitarbeiter (fortgeführte Aktivitäten) entwickeln und fertigen Produkte, projektieren und erstellen Systeme und Anlagen und bieten maßgeschneiderte Lösungen an. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen nach IFRS einen Umsatz von 72,4 Mrd. EUR und ein Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten von 3,9 Mrd. EUR. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2007 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 20,3 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von rund 28,5 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug 1,8 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 rund 73.500 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.siemens.de/energy.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.