Sichere Energieversorgung und Klimaschutz auf der „E-world energy & water“

9. Februar 2010

Sichere Energieversorgung und Klimaschutz konkret auf der „E-world energy & water“ in Essen / Ministerin Thoben: Innovative Techniken aus der EnergieRegion Nordrhein-Westfalen sind weltweit gefragt

Der unverminderte Anstieg der Energiepreise und das wachsende Kli­maschutzbewusstsein haben weltweit zur vermehrten Nutzung innovati­ver Energietechniken geführt. Davon profitiert auch die EnergieRegion Nordrhein-Westfalen als energiewirtschaftliches Zentrum Europas.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Der unverminderte Anstieg der Energiepreise und das wachsende Kli­maschutz- bewusstsein haben weltweit zur vermehrten Nutzung innovati­ver Energietechniken geführt. Davon profitiert auch die EnergieRegion Nordrhein-Westfalen als energiewirtschaftliches Zentrum Europas. „Nordrhein-Westfalen verfügt über modernste und hoch effiziente Tech­nologien in den Bereichen Energiesparen, erneuerbare Energien und in der Kohleverstromung. Wenn etwa die weltweit bestehenden Kohle­kraftwerke durch nordrhein-westfälische Technik ersetzt würden, ließen sich die CO2-Emissionen bei gleicher Stromproduktion um 30 Prozent verringern. Das wäre exportierter Klimaschutz „made in NRW“, sagte die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (9. Februar 2010) zur Eröffnung der internationalen Fachmesse „E-world energy & water“ in der Messe Essen.

EnergieRegion.NRW soll Expertise vernetzen und exportieren

Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt verstärkt auf strategi­sche Vernetzung in den wirtschaftlichen Schlüsselbranchen. Zu den 16 Exzellenz-Clustern gehört auch das Energiewirtschaftscluster „Energie­Region.NRW“. Unter Führung der EnergieAgentur.NRW arbeiten in acht Netzwerken rund 5200 Akteure zusammen. „Unser Ehrgeiz ist es, zum wichtigsten Innovationsstandort in Europa aufzusteigen, zum moderns­ten Standort mit einer nachhaltigen Energieversorgung“, erläuterte die Ministerin in Essen. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Clusters sei unter anderem die Entwicklung moderner Kohlekraftwerke, da selbst bei ei­nem stark wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien an der Strom­versorgung noch auf Jahrzehnte hinaus ein Anteil von 70 bis 50 Prozent aus fossilen Energieträgern bereit gestellt werden muss. Daher sei es eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung, modernste, ressour­censchonende Kohlekraftwerke mit erhöhter Effizienz und Umweltver­träglichkeit zu bauen und dieses Spitzen Know-How auch weltweit zu vermarkten, so Ministerin Thoben. „Dafür haben wir letzte Woche mit dem Entwurf des zukünftigen Energiekapitels des Landesentwicklungs­plans einen wichtigen Grundstein gelegt. Wir unterstreichen mit diesem Entwurf den Vorrang erneuerbarer Energien, unsere feste Absicht, die Kraftwärmekoppelung dort konsequent auszubauen, wo es möglich ist, und die auch aus Klimaschutzgründen dringend erforderliche Kraft­werkserneuerung in Nordrhein-Westfalen auf eine solide rechtliche Grundlage zu stellen“, erläuterte die Ministerin.

Erneuerbare Energien schaffen Umsatz und Arbeitsplätze

Die regenerative Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist weiter ge­wachsen. Dies besagt die aktuelle Studie „Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2008“, die das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (www.iwr.de) im Auftrag des Düsseldorfer Wirtschaftsministeriums erstellt hat. Im Jahr 2008 waren demnach über 22.400 Menschen bei den rund 3.200 erfassten nord­rhein-westfälischen Unternehmen in den Bereichen Herstellung, Errich­tung und Service regenerativer Anlagen tätig. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten um rund sechsProzent zum Vorjahr 2007 (rund 21.200 Beschäftigte). Gleichzeitig stiegen die Umsätze auf gut 6,6 Milliarden Euro an (2007: rund 5,5 Milliarden Euro). „Gegenüber dem Vorjahr war das eine Steigerung um 20 Prozent. Bis zum Jahr 2020 sollen die Be­schäftigtenzahlen auf 40.000 und die Umsätze auf 15 Milliarden Euro steigen. Weiterhin sehr gute wirtschaftliche Aussichten also, nicht nur für nordrhein-westfälische Firmen in Deutschland, sondern vor allem international aufgrund des stark wachsenden Weltmarktes“, so Wirt­schaftsministerin Thoben.

Weltwasserstoffkonferenz im Mai 2010 in Essen

Die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie ist für Nordrhein-Westfalen von strategisch wichtiger Bedeutung. Deshalb unterstütze das Land die 18. Weltwasserstoffkonferenz (World Hydrogen Energy Conference / WHEC 2010), die vom 16. bis 21. Mai 2010 erstmals in Nordrhein-Westfalen in der Messe Essen stattfinde, so Ministerin Thoben. Die Konferenz hat das Ziel, den Energieträger Wasserstoff auf dem Weg zu einer nachhaltigen klimafreundlichen Energiewirtschaft deutlich weiter zu entwickeln, besonders im wichtigen Bereich der Mobi­lität.

Internet: www.energieregion.nrw.de und www.whec2010.com 

Hintergrund:

Schon zum zehnten Mal findet vom 9. bis 11. Februar 2010 in der Messe Essen die E-world energy & water statt. Die EnergieAgen­tur.NRW richtet am Eröffnungstag, 9. Februar, ihren 14. Fachkongress Zukunftsenergien mit über 1000 Teilnehmern aus. Innovative Energie­techniken demonstriert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit dem Cluster Energiewirtschaft „EnergieRegion.NRW“ und dem Cluster EnergieForschung „CEF.NRW“ in Halle 3. Auf dem 450 qm großen Ge­meinschaftsstand zeigen 20 Unternehmen und wissenschaftliche Ein­richtungen ihre Kompetenzen; die EnergieAgentur.NRW präsentiert ihr reichhaltiges Dienstleistungsspektrum. Die fünf parallelen Foren am Nachmittag behandeln die Themen Kraftwerkstechnik, Mobilität mit zu­kunftsfähigen Kraftstoffen und Antrieben, Energieeffizientes und solares Bauen, Emissionshandel sowie Photovoltaik und Netzintegration.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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