Seiteneinstieg in den Lehrerberuf vereinfacht

1. November 2009

Seiteneinstieg in den Lehrerberuf vereinfacht / Landesweite Infoveranstaltungen in allen Studienseminaren am 10. November 2009

Am 6. Oktober hat das Landeskabinett die Verordnung zur Reform des Seiteneinstiegs in den Lehrerberuf verabschiedet. Heute tritt die neue Verordnung in Kraft. „Wir ermöglichen gut ausgebildeten Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die sich erst nach ihrem Studium zum Lehrerberuf berufen fühlen, den Eintritt in eine dauerhafte Tätigkeit an Schulen“, sagte Schulministerin Sommer.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Am 6. Oktober hat das Landeskabinett die Verordnung zur Reform des Seiteneinstiegs in den Lehrerberuf verabschiedet. Heute (1. November 2009) tritt die neue Verordnung in Kraft.

Schulministerin Barbara Sommer: „Wir ermöglichen gut ausgebildeten Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die sich erst nach ihrem Studium zum Lehrerberuf berufen fühlen, den Eintritt in eine dauerhafte Tätigkeit an Schulen. Mit dem neuen Seiteneinstieg leisten wir gleichzeitig einen weiteren wichtigen Beitrag zur Sicherung der Lehrerversorgung an unseren Schulen.“

Die Eckpunkte der Neuregelung sind:
• Die Ausbildung der Seiteneinsteiger erfolgt wie bisher in einem zweijährigen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst.

• Die Entscheidung über die Teilnahme an der Ausbildung trifft zukünftig die eigenverantwortliche Schule während des Einstellungsverfahrens, sofern die Voraussetzung für eine berufsbegleitende Ausbildung vorhanden sind. Bisher wurde die Entscheidung über die Teilnahme an der Ausbildung über ein zentral bei den Bezirksregierungen angesiedeltes Anerkennungsverfahren getroffen.

• Im Rahmen des Einstellungsverfahrens werden qualifizierte Vertreter der schulpraktischen Lehrerausbildung an der Ausbildungsentscheidung beteiligt. So ist die fachliche Vergleichbarkeit und die Einhaltung der Qualitätsanforderungen der Lehrerausbildung gesichert.

• Die Schule kann bei ihrer Entscheidung jetzt auch ergänzend berufliche Erfahrungen und individuelle pädagogische Fähigkeiten der Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger berücksichtigen. Im bisherigen Verfahren bestand dafür kein Raum. Maßgeblich war allein der zur Überprüfung vorgelegte Hochschulabschluss.

• Der Abschluss der Ausbildung für die Seiteneinsteiger erfolgt mit derselben Staatsprüfung, mit der auch die grundständigen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter ihren Vorbereitungsdienst abschließen. Mit Bestehen der Zweiten Staatsprüfung wird die volle Lehramtsbefähigung erworben.

Schulministerin Barbara Sommer: „Wir stärken die fachliche und rechtliche Gleichstellung der Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger nach Abschluss der Ausbildung. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg hochqualifizierte Hochschulabsolventinnen und -absolventen für den Lehrerberuf gewinnen können. Sie sind mit ihren Erfahrungen eine große Bereicherung für das Schulleben.“

Interessierte Seiteneinsteiger können sich über die neuen Chancen und Wege in den Lehrerberuf am Dienstag, 10. November von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr in einem der 36 Studienseminare vor Ort informieren und be¬raten lassen. Die Adressen der Studienseminare sind zu finden unter www.studienseminare.nrw.de .
Weitere Informationen: http://www.schulministerium.nrw.de/ZBL/index.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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