Schulverwaltungsassistenten entlasten Lehrer und Schulleiter

13. März 2009

Schulverwaltungsassistenten entlasten Lehrer und Schulleiter

Seit fast zwei Jahren unterstützen an mittlerweile 220 Schulen in Nordrhein-Westfalen so genannte Schulverwaltungsassistenten Lehrerinnen und Lehrer aber auch Schulleitungen beim täglichen Organisieren. Schulministerin Barbara Sommer hat dies heute zum Anlass genommen, sich am Beispiel des Haranni-Gymnasiums in Herne darüber informieren, wie sich Schulverwaltungsassistenten in den Schulalltag integrieren.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Seit fast zwei Jahren unterstützen an mittlerweile 220 Schulen in Nord­rhein-Westfalen so genannte Schulverwaltungsassistenten Lehrerinnen und Lehrer aber auch Schulleitungen beim täglichen Organisieren. Schulministerin Barbara Sommer hat dies heute zum Anlass genom­men, sich am Beispiel des Haranni-Gymnasiums in Herne darüber informieren, wie sich Schulverwaltungsassistenten in den Schulalltag integrieren.

Am Haranni-Gymnasium und den benachbarten Schulen betreuen die Assistenten Schuldatenbanken, organisieren Konferenzen, beschaffen neue Bücher oder pflegen die Homepage. Schulen wie Assistenten, so auch das Ergebnis einer Studie der Ruhr-Universität Bochum, sind sehr zufrieden. „Die größten Gewinnerinnen und Gewinner sind aber die Schülerinnen und Schüler. Wenn ihre Lehrerinnen und Lehrer mehr Zeit für sie haben, kommt das jedem einzelnen und seinen Leistungen zu Gute“, sagte Ministerin Sommer. „Die zahlreichen Anfragen von Schulen, die einen Schulverwaltungsassistenten einsetzen wollen, zeigen, dass der Bedarf für diese Unterstützung weiterhin groß ist“, so die Ministerin weiter.

Koordiniert wird das Projekt durch das Landesamt für Personaleinsatz­management NRW (PEM). Die Pilotphase begann 2007 im Regierungs­bezirk Arnsberg, mittlerweile sind 186 Schulverwaltungsassistenten an 220 Schulen tätig. Sie kommen aus aufgelösten oder zusammenge­legten Landesbehörden und erledigen an den Schulen Aufgaben, für die sie ausgebildet wurden. Die Aufgaben von Hausmeistern oder Sekre­tärinnen dürfen sie nicht übernehmen. Auch Unterricht zu erteilen ist ihnen nicht erlaubt. Während ihrer Zeit an der Schule bleiben sie Be­schäftigte des Landes Nordrhein-Westfalen.

Barbara Sommer: „Für viele Aufgaben in unseren Schulen ist keine pädagogische Ausbildung notwendig. Sie müssen nicht unbedingt von Lehrkräften erledigt werden. Vielmehr können diese Tätigkeiten von für diese Aufgabenfelder ausgebildeten Beschäftigten der Landesverwal­tung wahrgenommen werden. So entlasten wir Lehrer und Schulleitun­gen und geben ihnen mehr Zeit, sich um ihre Schüler zu kümmern.“

 

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