Schulministerium verstärkt Bemühungen für mehr Lehrernachwuchs

14. September 2009

Schulministerium verstärkt Bemühungen für mehr Lehrernachwuchs

Am heutigen Montag beginnen in Nordrhein-Westfalen landesweit die Beratungstage für den Lehrerberuf. Bis zum 5. Oktober 2009 können sich Schülerinnen und Schüler aus gymnasialen Oberstufen auf 52 Ver­anstaltungen in Studienseminaren und Schulen aus erster Hand über den Lehrerberuf informieren.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Am heutigen Montag beginnen in Nordrhein-Westfalen landesweit die Beratungstage für den Lehrerberuf. Bis zum 5. Oktober 2009 können sich Schülerinnen und Schüler aus gymnasialen Oberstufen auf 52 Ver­anstaltungen in Studienseminaren und Schulen aus erster Hand über den Lehrerberuf informieren. Die Auftaktveranstaltung fand heute in Bielefeld statt. Im Gymnasium am Waldhof diskutierten Schulministerin Barbara Sommer und der frühere Fußballnationalspieler und Tobias Rau vor rund 600 Schülerinnen und Schülern über die Zukunftschancen des Lehrerberufs. Tobias Rau beginnt nach dem Ende seiner Profikar­riere bei Arminia Bielefeld und Bayern München in diesem Winterse­mester ein Lehramtsstudium an der Universität Bielefeld.

Schulministerin Barbara Sommer: „Wir brauchen auch in Zukunft junge engagierte Nachwuchslehrkräfte für eine bestmögliche Förderung unse­rer Kinder. Der Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern ist da, die Einstel­lungschancen sind gut. Wir nehmen diese Herausforderung an und ver­stärken unsere Bemühungen, ausreichend Lehrernachwuchs zu gewin­nen. Ich möchte die angehenden Abiturienten davon überzeugen, dass Lehrer ein Traumberuf ist.“

Tobias Rau: „Ich bin überzeugt davon, dass der Lehrerberuf für mich richtig ist. Aus meiner Zeit als Profi-Fußballer bringe ich Kompetenzen wie Disziplin und Teamfähigkeit mit, die mir in meinem Berufsalltag be­stimmt helfen werden. Ich freue mich auf mein Studium und bin sehr motiviert, in Zukunft junge Menschen zu unterrichten.“

Während der Beratungstage erhalten Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler Antworten unter anderem auf folgende Fragen:

  • An welchen Schulformen bestehen gute Einstellungschancen?
  • Welche Fächer sind gefragt?
  • Bin ich für den Lehrerberuf geeignet?
  • Wie sieht die neue Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen aus?

Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter, die selbst in der Ausbil­dung stehen, bieten Einblicke in die unterschiedlichen. Ausbilder der Studienseminare informieren über fächer- und schulformspezifischen Lehrerbedarf und die Anforderungen in der Ausbildung. Kolleginnen und Kollegen aus dem Netzwerk für Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte berichten aus ihrem Alltag und werben gezielt bei Abiturienten mit Zu­wanderungsgeschichte für den Lehrerberuf. Berater der Agenturen für Arbeit bieten Studienberatungen an. In Eignungsberatungen wird inte­ressierten Schülerinnen und Schülern erklärt, welche Kompetenzen für die Ausübung des Lehrerberufs entscheidend sind. In Schulpraktika er­halten Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Tagesablauf einer Lehrkraft.

Den Abschluss der diesjährigen Beratungstage bildet die Fachtagung „Fit für den Lehrerberuf – kompetent in der Lehrerausbildung“ am 5. Oktober 2009 in Düsseldorf, die sich mit der Frage nach der Eignung für den Lehrerberuf beschäftigen wird.

Die Beratungstage finden nach 2008 in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Sie werden durchgeführt vom Schulministerium in Zusammenar­beit mit

  • der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Nord­rhein-Westfalen,
  • dem Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen,
  • dem Realschullehrerverband Nordrhein-Westfalen,
  • dem Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Nordrhein-Westfalen,
  • dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs NW e.V.,
  • dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen - Landesverband NW e.V. und
  • dem Verein katholischer deutscher Lehrerinnen e.V., Landesverband NRW.

Weitere Informationen unter: http://www.schulministerium.nrw.de/ZBL/Werbung/index.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211/5867-3505 oder -3506.

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