Schüler-Lehrer-Relation deutlich verbessert

10. März 2009

Schüler-Lehrer-Relation deutlich verbessert

„In Grund, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien und Gesamtschulen verbessert sich die Schüler-Lehrer-Relation. Diese positiven Entwicklungen sind ein riesiger Erfolg der Landesregierung, von dem die Schülerinnen und Schüler profitieren werden", sagte heue Schulministerin Sommer.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Ausstattung der Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern wird sich im kommenden Schuljahr 2009/10 deutlich verbessern. Durch den im Februar verabschiedeten Haushalt für das laufende Jahr erhalten die Schulen in Nordrhein-Westfalen 1.831 zusätzliche Lehrerstellen. Die zusätzlichen Stellen dienen dem Ganztagsausbau, der Pädagogischen Übermittagsbetreuung sowie der Verhinderung von Unterrichtsausfall und der Stärkung der individuellen Förderung. Zudem werden alle Stellen in den Schulen belassen, die aufgrund der demografischen Entwicklung eigentlich weggefallen wären.

Auf der Grundlage dieser Haushaltszahlen für das Jahr 2009 hat das Landeskabinett heute Veränderungen der Schüler-Lehrer-Relation be­schlossen. Die neuen Relationen sind der Maßstab für die Verteilung der Lehrer auf die einzelnen Schulen.

Im Einzelnen entwickelt sich die Schüler-Lehrer-Relation wie folgt:

Schulform

Schulstufen

2005/06

2006/07

2007/08

2008/09

2009/10

Grundschule

alle Klassen

25,3

24,1

24,09

23,86

23,42

Hauptschule

alle Klassen

18,7

18,5

18,22

18,10

17,98

Realschule

alle Klassen

21,9

21,8

21,39

21,24

21,09

Gymnasium

5. – 10.
Klasse

21,6

21,4

20,96

20,64

20,14

Gymnasium

Sek. II

14,3

14,3

14,29

14,29

14,29

Gesamtschule

5. – 10.
Klasse

19,9

19,8

19,72

19,58

19,45

Gesamtschule

Sek. II

14,3

14,3

14,29

14,29

14,29

 

Schulministerin Barbara Sommer: „In Grund, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien und Gesamtschulen verbessert sich die Schüler-Lehrer-Relation. Diese positiven Entwicklungen sind ein riesiger Erfolg der Landesregierung, von dem die Schülerinnen und Schüler profitieren werden. Sie erhalten mehr Unterricht und mehr individuelle Förderung. In der Grundschule verbessert sich die Relation von Lehrern und Schülern im Vergleich zum Jahr 2005 von 25,3 auf 23,42. Damit kommen im nächsten Schuljahr bezogen auf die Relation rein rech­nerisch auf jeden Lehrer fast zwei Schüler weniger als noch im Jahr 2005. An den Haupt- und Realschulen ist eine Verbesserung um etwa einen Schüler eingetreten, an den Gymnasien gibt es sogar eine Ver­besserung um durchschnittlich 1,5 Schüler je Lehrer.“

Durch große Kraftanstrengungen konnte die Landesregierung den Unterrichtsausfall um mehr als die Hälfte reduzieren, die individuelle Förderung verbessern und den flächendeckenden Ausbau von Ganz­tagsschulen starten. Nun kann das nächste große Ziel in Angriff ge­nommen werden. Barbara Sommer: „Die Reduzierung der Klassen­größen wird in der kommenden Legislaturperiode ein Schwerpunkt der Schulpolitik sein. So erhält jeder Lehrer mehr Zeit, auf den einzelnen Schüler einzugehen und ihn gezielt zu fördern.“

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