Schüler aus Duisburg gewinnt erneut Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“

17. Februar 2009

Schüler aus Duisburg gewinnt erneut Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“

Der Schüler Jan Seidel vom Landfermann-Gymnasium in Duisburg hat zum zweiten Mal in Folge den Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“ gewonnen. Wie schon 2008 ist er damit erneut Sieger der nationalen Vorausscheidung zur Internationalen Philosophie-Olympiade.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Schüler Jan Seidel vom Landfermann-Gymnasium in Duisburg hat zum zweiten Mal in Folge den Bundeswettbewerb „Philosophischer Essay“ gewonnen. Wie schon 2008 ist er damit erneut Sieger der nationalen Vorausscheidung zur Internationalen Philosophie-Olympiade. Im Mai wird er zu diesem Wettbewerb für die klügsten jungen Denker aus aller Welt nach Helsinki reisen. 2008 gewann der 19-jährige Duisburger die Olympiade.

Für die deutsche Vorrunde hatten 531 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland ihre philosophischen Essays eingereicht – darunter 401 aus Nordrhein-Westfalen. Die Verfasser der 26 überzeugendsten Texte besuchten vom 10. bis 13. Februar die 9. Philosophische Winterakademie Münster. Dort setzten sie sich in Vorträgen, Diskussionen und kurzen Essays mit dem Thema „Was bedeutet dies alles? Fragen zur philosophischen Kosmologie“ auseinander. Jan Seidel schrieb in der Wettbewerbssprache Englisch den Aufsatz „Staring or seeing“. Damit beeindruckte der angehende Abiturient die 30-köpfige Jury aus Philosophielehrerinnen und Philosophielehrern. In dem Essay beschäftigt er sich mit der Frage, wie das wachsende naturwissenschaftliche Wissen der Menschen ihr religiöses Verständnis von der Welt umwälzt. Der zweite Platz ging an Raimund Rosarius vom Gymnasium am Wirteltor in Düren. Auch er qualifizierte sich für die Internationale Philosophie-Olympiade. So fahren zwei Gymnasiasten aus Nordrhein-Westfalen nach Helsinki.

„Ich freue mich sehr über diese beiden bemerkenswerten Schüler“, gratuliert Schulministerin Barbara Sommer. „Philosophie ermutigt zu kritischem und weltoffenem Denken. Das ist wichtig für Auseinandersetzungen mit den Herausforderungen des Lebens, gerade in unserer globalisierten Welt. Die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen und ihr hervorragendes Abschneiden bestätigen den intensiven, anspruchsvollen Philosophie-Unterricht an unseren Schulen. Ich drücke den beiden jungen Philosophen für die Olympiade im Mai ganz fest die Daumen.“

Weitere Informationen unter www.learn-line.nrw.de/angebote/essaywettbewerbephilo/.

Ansprechpartner ist Dr. Gerd Gerhardt, Telefon: 05451-84486

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