46 Grundschulen und vier Bibliotheken erhalten Spielezimmer

15. November 2009

Schlau durch Spielen: 46 Grundschulen und vier Bibliotheken erhalten Spielezimmer

Die Gewinner des Wettbewerbs „Spielen macht Schule“ stehen fest: Insgesamt 46 Grundschulen und vier Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen werden mit Spielen für ein stationäres oder mobiles Spielezimmer ausgestattet. Schulministerin Barbara Sommer besucht am morgigen Montag stellvertretend für alle Gewinner die Olympia-Schule in Köln.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Gewinner des Wettbewerbs „Spielen macht Schule“ stehen fest: Insgesamt 46 Grundschulen und vier Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen werden mit Spielen für ein stationäres oder mobiles Spielezimmer ausgestattet.

Schulministerin Barbara Sommer besucht am morgigen Montag stellvertretend für alle Gewinner die Olympia-Schule in Köln: „Häufig wird ein Gegensatz zwischen Spielen und Lernen konstruiert. Dabei liegt es auf der Hand: Kinder können gerade beim Spielen viel lernen. Kinder erwerben scheinbar nebenbei inhaltliche, methodische und auch soziale Kompetenzen. So werden Spiele zu Lernmitteln, die das aktive und selbstgesteuerte Lernen von Schülerinnen und Schülern unterstützen und fördern.“
„Spiele sind eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel. Im Gehirn prägt sich besonders gut ein, was über mehrere Sinne hineingelangt“, sagt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Neurologe und Gründer des Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm (ZNL).

Der Wettbewerb „Spielen macht Schule" fördert das klassische Spielen in Grundschulen. Im Jahr 2007 wurde der Wettbewerb vom Verein „Mehr Zeit für Kinder" und dem ZNL gestartet. Mit der Einrichtung der Spielzimmer sollen der natürliche Spieltrieb gefördert und wichtige Lernprozesse angestoßen werden. Kinder erwerben beim Spielen Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder den Umgang mit Konkurrenzsituationen.

„Die Konzepte zeigen uns, wie engagiert und intensiv sich die Lehrer mit dem klassischen Spielen an der Schule und im Unterricht auseinandersetzen. Es ist uns wichtig, dass Kinder mit mehreren Sinnen lernen und erfahren“, sagt Simone Linden, Geschäftsführerin des Vereins Mehr Zeit für Kinder e.V.

Bundesweit wurden in diesem Jahr Spiele im Wert von über 750.000 Euro an 200 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vergeben, davon gehen rund 200.000 Euro nach Nordrhein-Westfalen.

Auch im nächsten Jahr wird der Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben. Weitere Informationen zum Projekt und dem Wettbewerb gibt es im Internet unter www.spielen-macht-schule.de

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Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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