Ruhrgebiet will größere Umweltzonen

27. Januar 2011

Ruhrgebiets-Kommunen fordern eine Verschärfung der Umweltzonen

In einem Schreiben an das nordrhein-westfälische Umweltministerium haben die Ruhrgebiets-Kommunen größere Umweltzonen und die Einfahrt ausschließlich mit grüner Plakette ab 2013 gefordert. Als weitere Maßnahmen werden ein Tempolimit von 100/km/h auf den Ruhrgebietsautobahnen und höhere Anforderungen für Klein­feuerungsanlagen wie Kaminöfen vorgeschlagen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

In einem Schreiben an das nordrhein-westfälische Umweltministerium haben die Ruhrgebiets-Kommunen größere Umweltzonen und die Einfahrt ausschließlich mit grüner Plakette ab 2013 gefordert. Als weitere Maßnahmen werden ein Tempolimit von 100 km/h auf den Ruhrgebietsautobahnen und höhere Anforderungen für Klein­feuerungsanlagen wie Kaminöfen vorgeschlagen.

Das Ministerium begrüßt, dass sich die Kommunen wie andere Insti­tutionen und Organisationen aktiv in die Debatte um die Fortschreibung des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet einbringen. „Feinstaub und Stickstoff­dioxid sind zwei Luftschadstoffe, die weitreichende gesundheitliche Folgen für die Menschen haben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können hier helfen“, erklärte NRW-Umweltminister Johannes Remmel.

„In vielen Kommunen des Ruhrgebietes, aber auch des Rheinlandes, liegen die Belastungszahlen über den Grenzwerten der EU und den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO. Daher ist die Politik in der Pflicht, weitere Maßnahmen zu ergreifen“, so der Minister weiter.

Die Bezirksregierungen werden die Vorschläge der Kommunen bei der Aufstellung der Luftreinhaltepläne aufgreifen und in den Entscheidungs­prozess einbeziehen. Gleiches gilt für die Vorschläge anderer Institu­tionen und Organisationen, die im Rahmen des Aufstellungs-Prozesses gemacht wurden.

Weitere Informationen zur Luftreinhalteplanung in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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