Stadtteilpark Hassel und Essen stärken Grüne Infrastruktur
28. Mai 2019

Ruhr-Konferenz: Stadtteilpark Hassel in Gelsenkirchen und Niederfeldsee Essen stärken Grüne Infrastruk tur

Wie Grüne Infrastruktur ganz konkret umgesetzt werden kann, haben sich Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband, heute in Gelsenkirchen und Essen angeschaut.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit

Wie Grüne Infrastruktur ganz konkret umgesetzt werden kann, haben sich Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband, heute in Gelsenkirchen und Essen angeschaut. „Die beiden Projekte Stadtteilpark Hassel und Niederfeldsee Essen zeigen einmal mehr, wie kreativ die Menschen im Ruhrgebiet unsere Grüne Infrastruktur stärken wollen. Die Lebensqualität in den Wohnquartieren steigt. Ich hoffe, dass viele Städte folgen werden“, erklärte Ministerin Heinen-Esser.
 
Ziel der Landesregierung ist es, die Grüne Infrastruktur in der Metropolregion Ruhr auszubauen und aufzuwerten. Dies ist ein Baustein der Ruhr-Konferenz. Sie wurde von der Landesregierung initiiert, um die Entwicklung des Ruhrgebiets zu einer erfolgreichen Metropolregion voranzutreiben. „Grüne und blaue Infrastrukturen sind immens wichtig für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Wasserflächen in den Quartieren wie der Niederfeldsee in Essen-Altendorf oder auf dem Gelände des neuen Stadtteilparks Hassel in Gelsenkirchen sorgen für ein besseres Mikroklima. Dies kann vor allem in Hitzeperioden einen Unterschied für die Bevölkerung ausmachen", sagte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband.
 
In Gelsenkirchen entsteht der Stadtteilpark Hassel auf einer 36 Hektar großen Fläche der stillgelegten Kokerei Hassel. Er soll im Frühjahr 2020 eröffnen. Auf diese Weise wird das Areal einen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas leisten, das Wohnumfeld aufwerten und zum Erhalt der Biodiversität und zum Artenschutz beitragen. Das Projekt wird gemeinsam getragen durch die RAG Montan Immobilien, die Stadt Gelsenkirchen, die Stadt Herten und BP Gelsenkirchen.
 
Im Nordosten des Stadtteilparks wird das ehemalige Stellwerk in Kooperation mit dem NABU NRW und, gefördert durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, zu einem Artenschutzgebäude umgewandelt. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Der Stadtteilpark Hassel zeigt, wie vielfältige Funktionen der Grünen Infrastruktur kombiniert und auf ehemaligen Flächen der Montanindustrie erbracht werden können.“
 
Im Anschluss besuchten Ministerin Heinen-Esser und Prof. Paetzel den Niederfeldsee in Essen, der mit seinen angrenzenden Grünflächen in Essen Altendorf-Nord 2014 eröffnet wurde. Der See wird unter anderem über Regenwasserabkopplung benachbarter Platz-, Wege- und Dachflächen gespeist. Zeitgleich mit dem Bau des Sees entstand ein neues Wohnquartier der städtischen Allbau AG; nah gelegene Wohngebäude wurden modernisiert. An der Stelle eines ehemaligen Bahndamms wurde zudem eine Rad- und Fußwegetrasse angelegt. Als Teil des Radschnellwegs RS1 wird das Gelände an den Krupp-Park und an das Universitätsviertel als weitere wichtige Elemente der Grünen Infrastruktur angebunden.
 
„Der Niederfeldsee und seine umliegenden Grünflächen tragen zur Minderung des städtischen Hitzeinseleffekts und zu einem angenehmen Stadtklima bei. Sie helfen bei der Vernetzung des Grüns in Essen und liefern insgesamt einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität des Quartiers“, erklärte die Ministerin.
 
Ziel der Ruhr-Konferenz ist es, die Entwicklung des Ruhrgebiets zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Metropolregion voranzutreiben. Sie ist als Prozess angelegt, der eine intensive Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Kulturschaffenden und Verbänden anregen will. Umweltministerin Heinen-Esser und Prof. Dr. Paetzel moderieren gemeinsam das Themenforum „Grüne Infrastruktur Metropolregion Ruhr“.
 

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